KAPITEL 5

Sicherung der Lebensqualität in Europa

Eine Anbaufläche, über der Solarpaneele angebracht sind. Bildunterschrift anzeigen
Diese Solaranlage über einer Anbaufläche ist eine der ersten ihrer Art und wird aus dem EU-Innovationsfonds zur Förderung des Einsatzes innovativer und energieeffizienter Lösungen in der europäischen Landwirtschaft kofinanziert. Neben dem Schutz der Pflanzen und der Energieerzeugung umfasst das System eine innovative Bewässerungskomponente, die den Wasserverbrauch um 30 % reduziert – Picardie (Frankreich), 11. Juli 2025.

Um die Lebensqualität in Europa zu sichern, brauchen wir funktionierende Ökosysteme, die für unsere Gesundheit, unser Wirtschaften sowie für eine sichere Versorgung mit hochwertigen und erschwinglichen Lebensmitteln wichtig sind. Unseren Landwirten und Fischern wie auch dem Agrar- und Lebensmittelsektor insgesamt haben wir es zu verdanken, dass die Lebensmittel in Europa zu den gesündesten und hochwertigsten weltweit gehören. Auch 2025 arbeitete die Europäische Union weiter daran, dass die Landwirtschaft ein zentraler Bestandteil der europäischen Lebensweise bleibt. Zudem setzte sie sich für den Klimaschutz ein, um die Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser zu gewährleisten. Wasser ist eine Ressource, die alle Lebensbereiche betrifft. Durch Investitionen in die intelligente Wassernutzung wird die Wirtschaft der EU krisenfester und wettbewerbsfähiger. Gleichzeitig werden dadurch Forschung, Innovation, neue Technologien und Kompetenzerwerb gefördert, sodass die EU ihre führende Rolle im Bereich der Wissensvermittlung erhalten kann.

Die Vision für Landwirtschaft und Ernährung

Die Landwirtschaft ist ein Herzstück des Lebens in Europa. Aufbauend auf dem Bericht über den Strategischen Dialog zur Zukunft der Landwirtschaft in der EU - neue Registerkarte öffnen und in Abstimmung mit dem neuen Europäischen Ausschuss für Landwirtschaft und Ernährung - neue Registerkarte öffnen hat die Europäische Kommission im Februar die Vision für Landwirtschaft und Ernährung - neue Registerkarte öffnen vorgelegt, die darauf abzielt, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Agrar- und Lebensmittelsektors der EU sicherzustellen.

Die vier Schwerpunktbereiche der Vision für Landwirtschaft und Ernährung

  1. Attraktivität. Landwirtschaft als zukunftsfähiges und erstrebenswertes Berufsfeld.
  2. Wettbewerbsfähigkeit. Stärkung der Position der Landwirtschaft auf den Weltmärkten.
  3. Zukunftsfähigkeit. Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit zur Sicherung der langfristigen Resilienz.
  4. Vernetzung. Wertschätzung von Lebensmitteln und faire Lebens- und Arbeitsbedingungen in ländlichen Gebieten.
Rinder auf einer sonnigen, von Bäumen gesäumten Wiese. Im Hintergrund eine rote Scheune.

Die EU reformiert ihre Gemeinsame Agrarpolitik - neue Registerkarte öffnen (GAP), die eine stabile Versorgung mit Lebensmitteln, ausreichende Einkommen für Landwirte, den Schutz der Umwelt und lebendige ländliche Gebiete gewährleistet. Im Rahmen der reformierten GAP werden mindestens 300 Mrd. EUR zweckgebunden für die Einkommensstützung und die Krisenhilfe bereitgestellt. Diese Mittel sollen gezielt denjenigen zugutekommen, die sie am dringendsten benötigen, darunter Junglandwirte, kleine und gemischte landwirtschaftliche Betriebe und Betriebe in Gebieten mit naturbedingten Benachteiligungen.

Durch das im Dezember verabschiedete Paket zur Vereinfachung der GAP - neue Registerkarte öffnen werden die Wettbewerbsfähigkeit, Krisenfestigkeit und Digitalisierung des Agrarsektors und insbesondere Junglandwirte wie auch Öko-Landwirte gefördert. Die Maßnahmen werden den Betrieben jährliche Einsparungen von bis zu 1,58 Mrd. EUR und den nationalen Verwaltungen von bis zu 210 Mio. EUR ermöglichen. Gleichzeitig dürfte der Umgang mit Zahlungen, bestimmten Anforderungen und Kriseninstrumenten flexibler und einfacher werden.

Im Interesse der Zukunftsfähigkeit ergreift die EU Maßnahmen, um einen faktenbasierten Rahmen für die Anpassung politischer Maßnahmen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Anwendungsbereichs der GAP zu schaffen. Als Teil dieser Bemühungen wurde im Mai ein neuer Arbeitsbereich „Tierhaltung“ - neue Registerkarte öffnen eingerichtet – um einen Sektor zu unterstützen, der verschiedenen Schocks und dem globalen Wettbewerb besonders stark ausgesetzt ist. Auch andere Faktoren wirken sich erheblich auf den Agrarsektor aus. Diese reichen von geänderten Verbrauchererwartungen bis hin zu Anforderungen im Klima- und Umweltschutz.

Die Kommission hat auch eine Strategie für den Generationswechsel - neue Registerkarte öffnen vorgelegt, um die nächste Generation von Landwirten zu unterstützen. Dazu sollen die größten Hindernisse für Junglandwirte und Neueinsteiger beseitigt und das Leben im ländlichen Raum attraktiver gemacht werden.

Öffentliche Unterstützung für die Gemeinsame Agrarpolitik

78 %

der Menschen in der EU kennen die GAP, das ist der höchste Wert seit 2007.

77 %

der Menschen in der EU sind der Meinung, dass die GAP dazu beiträgt, dass die EU jederzeit eine stabile Versorgung mit Lebensmitteln gewährleisten kann.

71 %

der Menschen in der EU sind der Meinung, dass die GAP dazu beiträgt, dass die EU sichere, gesunde, nachhaltige und hochwertige Lebensmittel bereitstellen kann.

Christophe Hansen streichelt eine Kuh in einem Stall.
EU-Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung Christophe Hansen zu Besuch bei einem Milchviehbetrieb – Swieqi (Malta), 13. Oktober 2025.

2025 durchgeführte Maßnahmen zur Unterstützung von Landwirten in Katastrophengebieten

  • 109 Mio. EUR Soforthilfe für vom Klimawandel und Naturkatastrophen betroffene Landwirte in Tschechien, Spanien, Kroatien, Zypern, Lettland, Ungarn und Slowenien.
  • 5 Mio. EUR Soforthilfe für die Milch- und Schweinefleischsektoren in Deutschland.
  • 50 Mio. EUR Soforthilfe für vom Klimawandel betroffene Landwirte in Bulgarien, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen und Rumänien, die Obst, Nüsse und Gemüse erzeugen.
  • 14 Mio. EUR zur Unterstützung von Landwirten in Gebieten in Polen, in denen die Aviäre Influenza ausbrach.
  • Änderung der POSEI-Regelung - neue Registerkarte öffnen aufgrund außergewöhnlicher Umstände, um Landwirte in Mayotte bei der Wiederaufnahme der Produktion nach dem Wirbelsturm „Chido“ zu unterstützen.
  • Verringerung des Verwaltungsaufwands, damit sich Obst-, Gemüse- und Weinerzeuger in Valencia (Spanien) von den durch außergewöhnliche Witterungsbedingungen verursachten Schäden an Kulturen und Produktionsanlagen erholen können.

Die Kommission hat eine Reihe von Maßnahmen - neue Registerkarte öffnen vorgeschlagen, damit der Weinsektor der EU auch in den kommenden Jahrzehnten wettbewerbsfähig und widerstandsfähig und ein dynamischer Wirtschaftszweig sein kann. Der Sektor steht vor verschiedenen Herausforderungen, wie sich verändernden Verbrauchertrends, Klimawandel und Marktunsicherheiten.

Die Wasserversorgung in Europa wird immer problematischer. Jedes Jahr sind etwa 20 % der Fläche und 30 % der Bevölkerung von Wasserstress betroffen.

Wasser ist ein lebensnotwendiges Gut und eine wichtige Grundlage für die Wirtschaft. Es spielt eine entscheidende Rolle in der Landwirtschaft und Fischerei, bei industriellen Produktionsprozessen und bei der Sanitärversorgung. Berichte aus dem Jahr 2025 haben jedoch gezeigt, dass die europäischen Gewässer erheblichem Stress ausgesetzt sind - neue Registerkarte öffnen, beispielsweise durch Verschmutzung, Überschwemmungen, Wasserknappheit und Dürren.

Durch die im Juni angenommene Europäische Wasserresilienzstrategie - neue Registerkarte öffnen wird angestrebt, den Wasserkreislauf wiederherzustellen und zu schützen, eine Wirtschaft mit intelligenter Wassernutzung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit aufzubauen und dafür zu sorgen, dass alle Menschen Zugang zu sauberem und erschwinglichem Wasser und Sanitärversorgung haben. Um Menschen, Vermögenswerte und kritische Infrastruktur vor erhöhten Hochwasserrisiken zu schützen, enthält die Strategie mehr als 50 konkrete Maßnahmen - neue Registerkarte öffnen in fünf Schwerpunktbereichen.

Schwerpunkte des EU-Handelns im Bereich der Wasserresilienz

  • Gestaltung und Umsetzung in einer Weise, die die Menschen stärker sensibilisiert und Veränderungen erleichtert.
  • Bereitstellung von mehr finanziellen Mitteln durch die EU und engere Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank, um Investitionen zu sichern und die Infrastruktur zu modernisieren.
  • Digitalisierung und Nutzung künstlicher Intelligenz, damit effiziente Techniken zur Bewirtschaftung von Wasserressourcen schneller und einfacher eingesetzt werden können.
  • Forschung und Innovation zur Förderung eines wettbewerbsfähigeren Wassersektors.
  • Sicherheit und Vorsorge, um das Risiko von Katastrophen zu verringern und die kollektive Resilienz zu stärken.
Jessika Roswall steht lächelnd auf einer Bühne vor einer großen Leinwand, auf der die Worte „EU Water Package“ (EU-Wasserpaket) zu sehen sind.
EU-Kommissarin für Umwelt, resiliente Wasserversorgung und wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft Jessika Roswall auf einer Pressekonferenz zum EU-Wasserpaket – Brüssel (Belgien), 4. Februar 2025.

Zur Förderung der Erhaltung der Meere, der Wissenschaft, der nachhaltigen Fischerei und der blauen Wirtschaft hat die Kommission auf der Ozeankonferenz der Vereinten Nationen 2025 ihre Leitinitiative Europäischer Pakt für die Meere - neue Registerkarte öffnen angekündigt, flankiert von Investitionen in Höhe von 1 Mrd. EUR - neue Registerkarte öffnen. Mit dem Pakt wird die Meerespolitik der EU in einem einheitlichen Referenzrahmen zusammengeführt und eine allumfassende Strategie entwickelt, um die Chancen und Bedrohungen für die Ozeane, Küstengemeinden, Inseln und die Gebiete in äußerster Randlage der EU anzugehen.

Die sechs Schwerpunkte des Europäischen Pakts für die Meere

  1. Schutz und Wiederherstellung der Gesundheit der Meere.
  2. Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der nachhaltigen blauen Wirtschaft der EU.
  3. Unterstützung von Küsten- und Inselgemeinden sowie von Regionen in äußerster Randlage.
  4. Förderung von Forschung, Wissen, Kompetenzen und Innovation rund um die Meere.
  5. Verbesserung der maritimen Sicherheit und Verteidigung.
  6. Stärkung der EU-Meeresdiplomatie und der internationalen Meerespolitik.

Die blaue Wirtschaft

Die blaue Wirtschaft der EU ist ein wichtiger Motor für Wirtschaftswachstum und Innovation. Sie spielt eine Schlüsselrolle in den EU-Strategien für Industrie und Sicherheit, die traditionelle Sektoren wie Fischerei und Schifffahrt sowie neu entstehende Wirtschaftszweige wie erneuerbare Energien und blaue Biotechnologie umfassen.

Am Europäischen Tag der Meere - neue Registerkarte öffnen stehen die maritimen Wirtschaftszweige und die entsprechenden Tätigkeiten der EU im Mittelpunkt. Eines dieser Projekte war AquaWind - neue Registerkarte öffnen, das am Tag der Meere 2025 vorgestellt wurde. Es handelt sich um einen innovativen Prototyp, der Offshore-Windenergie und Aquakultur kombiniert.

Zwei Boote ziehen im Meer einen innovativen Prototyp einer kombinierten Windkraftanlage und Aquakulturstruktur in Stellung. © EnerOcean S.L.

Die Aquakultur – die Zucht von Fischen, Schalentieren, Algen usw. – spielt eine Vorreiterrolle bei der nachhaltigen Lebensmittelerzeugung in der EU. Im Juli schlug die Kommission vor, die Datenerhebung in der Aquakultur und Fischerei zu vereinfachen - neue Registerkarte öffnen und dadurch den Meldeaufwand für die Mitgliedstaaten zu verringern. Die Algenkultur kann in Europa zur blauen Bioökonomie, zur Ernährungssicherheit, zur Klimaneutralität und zur Wiederbelebung der Meere beitragen. Auf dem zweiten „EU Algae Awareness Summit - neue Registerkarte öffnen“, dem Gipfel zum Thema Algen, der im Oktober in Berlin stattfand, wurden die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile der Algenkultur hervorgehoben.

Das Video zeigt Aquakulturerzeugerinnen und -erzeuger der EU und wie jede ihrer Geschichten anders ist, aber alle ein starkes Engagement für die Aquakultur haben, unabhängig davon, ob es sich um einen traditionell geführten Familienbetrieb oder um ein Hochtechnologieunternehmen handelt.
VIDEO:Aquakultur in der EU.

Meere und Gewässer

Im Copernicus-Bericht über den Zustand der Weltmeere 2025 - neue Registerkarte öffnen wird die Dreifachkrise des Planeten – Klimawandel, Umweltverschmutzung und Verlust an biologischer Vielfalt – hervorgehoben. Im Jahr 2024 hatten die Oberflächentemperaturen der Meere weltweit einen Rekordwert von 21 °C erreicht.

Gemäß der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie - neue Registerkarte öffnen sind die Mitgliedstaaten verpflichtet, den Umweltzustand ihrer Meere zu überwachen, zu schützen und Maßnahmen zu ergreifen, um ihn zu verbessern. Zahlreiche politische Maßnahmen der EU haben bereits dazu beigetragen, die Luftverschmutzung, den Einsatz von Pestiziden und die Kunststoffabfälle im Meer zu verringern, aber es kann noch mehr getan werden, um schädlichen Lärm, die Freisetzung von Mikroplastik in die Umwelt oder die Belastung durch Nährstoffe und Abfälle zu bekämpfen, wie aus dem Null-Schadstoff-Überwachungs- und Prospektivrahmen 2025 - neue Registerkarte öffnen und dem vierten Ausblick zur Entwicklung der Luftqualität - neue Registerkarte öffnen hervorgeht. Das Null-Schadstoff-Dashboard - neue Registerkarte öffnen erfasst die Fortschritte in den Regionen und in ausgewählten Städten.

Die EU-Mission „Wiederbelebung unserer Ozeane und Gewässer“ - neue Registerkarte öffnen hat bis jetzt über 1 000 Initiativen - neue Registerkarte öffnen in den Bereichen Schutz und Wiederbelebung von Meeres- und Süßwasserökosystemen unterstützt. Die Mission bietet einen systemischen Ansatz für den Schutz und die Wiederbelebung der Ozeane und Gewässer Europas bis 2030. Im Jahr 2025 hat die EU 116 Mio. EUR in 13 neue Projekte investiert - neue Registerkarte öffnen, die sich vor allem auf den Schutz der Lebensräume wandernder Fischbestände, die Verringerung der Umweltauswirkungen der Fischerei und die Befähigung lokaler Gemeinschaften konzentrieren, bei den Bemühungen um eine Wiederbelebung eine Führungsrolle zu übernehmen. Auf der dritten Ozeankonferenz der Vereinten Nationen - neue Registerkarte öffnen hat die EU außerdem eine neue Initiative zur Meeresbeobachtung vorgeschlagen und den Prototyp der Plattform „Europäischer Digital Twin Ocean - neue Registerkarte öffnen“ vorgestellt, ein digitales Instrument, mit dem die Meere besser verstanden, verwaltet und geschützt werden können.

Im September trat mit Unterstützung der EU das Übereinkommen der Welthandelsorganisation über Fischereisubventionen - neue Registerkarte öffnen in Kraft – ein wichtiger Schritt nach vorn zum Schutz der Meere, der eng auf die Prioritäten des Europäischen Pakts für die Meere abgestimmt ist.

Am 20. September ratifizierte der 60. Staat das Übereinkommen über die biologische Vielfalt der Meere außerhalb nationaler Hoheitsbefugnisse - neue Registerkarte öffnen, auch bekannt als Hochseevertrag, sodass es Anfang 2026 in Kraft treten konnte – ein Meilenstein für die Erhaltung der Weltmeere. Um das Übereinkommen voranzubringen, spielten die EU und ihre Mitgliedstaaten eine zentrale Rolle, da sie eine Gruppe von über 40 Nationen anführten, die sich zu einer ehrgeizigen, wissenschaftlich fundierten Meerespolitik verpflichtet hatten – die Koalition der hohen Ambition für biologische Vielfalt außerhalb nationaler Hoheitsbefugnisse - neue Registerkarte öffnen. Diese politische Führung der Koalition war für die Ausgestaltung des Vertrags und die Beschleunigung seiner Ratifizierung von entscheidender Bedeutung.

Wichtige Maßnahmen zum Schutz der Meere im Jahr 2025

Fischerei

Die Gemeinsame Fischereipolitik - neue Registerkarte öffnen wurde entwickelt, um eine ökologisch nachhaltige Fischerei und Aquakultur sicherzustellen und die Bewirtschaftung so zu gestalten, dass ein wirtschaftlicher, sozialer und beschäftigungspolitischer Nutzen erzielt wird. Bei der Evaluierung der Fischereipolitik im Jahr 2025 wurde die Leistung der entsprechenden Verordnung - neue Registerkarte öffnen bewertet, und es wurde geprüft, ob sie nach wie vor ihren Zweck erfüllt, wobei eine umfassende Konsultation der Interessenträger durchgeführt und Erkenntnisse aus Studien zu Themen wie der Anlandeverpflichtung - neue Registerkarte öffnen herangezogen wurden.

In der Studie „Fischer der Zukunft - neue Registerkarte öffnen“ wurde die gesellschaftliche Rolle der Fischer in den 22 Küstenmitgliedstaaten der EU untersucht. Bis 2050 wurden vier mögliche Szenarien prognostiziert, abhängig davon, wie sehr sich das Klima und die biologische Vielfalt in Meeresökosystemen verändern und wie stark die Verbrauchernachfrage und die Marktdynamik schwanken.

Im Jahr 2025 wurden mehrere Initiativen ergriffen, um die Rechte europäischer Fischer zu stärken, die außerhalb der EU-Gewässer tätig sind. Der uneingeschränkte gegenseitige Zugang zu den Gewässern - neue Registerkarte öffnen der EU und des Vereinigten Königreichs für Fangtätigkeiten wurde bis zum 30. Juni 2038 garantiert, während durch eine neue Vereinbarung mit Island - neue Registerkarte öffnen die Zusammenarbeit in den Bereichen nachhaltige Fischerei und Meeresangelegenheiten verstärkt wurde. Überdies gewährleisten erneuerte partnerschaftliche Abkommen über nachhaltige Fischerei - neue Registerkarte öffnen den Fischereifahrzeugen der EU für vier Jahre Zugang zu den Gewässern von Côte d’Ivoire - neue Registerkarte öffnen und São Tomé und Príncipe - neue Registerkarte öffnen und für sieben Jahre zu den Gewässern der Cookinseln - neue Registerkarte öffnen.

Costas Kadis, der eine Rettungsweste trägt, hantiert mit Fischen, während er auf einem Boot inmitten eines grauen Meeres hockt.
EU-Kommissar für Fischerei und Meere Costas Kadis zu Besuch bei einem Fischzuchtbetrieb – Loviisa (Finnland), 26. Juni 2025.

Mehr als die Hälfte der in der Biodiversitätsstrategie für 2030 - neue Registerkarte öffnen dargelegten Maßnahmen sind bereits in Kraft, und die meisten der verbleibenden Initiativen wurden unter anderem durch die Umsetzung der Verordnung über die Wiederherstellung der Natur - neue Registerkarte öffnen schon auf den Weg gebracht.

Mit der Annahme des Bodenüberwachungsgesetzes - neue Registerkarte öffnen, des ersten EU-Bodengesetzes überhaupt, werden wesentliche bodenschädigende Prozesse wie Erosion, Rückgang organischer Substanzen, Versalzung, Kontamination, Verdichtung, Versiegelung und Verlust der biologischen Vielfalt im Boden angegangen. Die neue Richtlinie - neue Registerkarte öffnen soll auch Maßnahmen zur Überwachung und Bewertung der Bodengesundheit umfassen.

Mission „Boden“ - neue Registerkarte öffnen – Fortschritte im Jahr 2025

Der Fahrplan für Naturgutschriften - neue Registerkarte öffnen bietet die Möglichkeit, gleichzeitig Einnahmen aus öffentlichen und privaten Finanzierungsquellen für die Wiederherstellung der Natur zu generieren. Ziel ist es, die biologische Vielfalt zu fördern und Lebensräume zu erhalten, indem Anreize für private Investitionen zur Wiederherstellung und Erhaltung der Natur geschaffen werden.

Im Dezember nahm der Rat der Europäischen Union eine gezielte Überarbeitung - neue Registerkarte öffnen der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Erzeugnisse an, um ihre Umsetzung zu vereinfachen. Die Kommission veröffentlichte 2025 auch die erste Benchmarking-Liste - neue Registerkarte öffnen, ein Instrument zur Einstufung von Ländern nach ihrem Risiko der Entwaldung aufgrund der Erzeugung von Rindern, Kakao, Kaffee, Ölpalmen, Kautschuk, Soja und Holz.

Ein Gänsegeier gleitet durch die Luft. © ASakoulis – stock.adobe.com

Dank der EU-Vogelschutzrichtlinie - neue Registerkarte öffnen und spezieller Projekte im Rahmen des LIFE-Programms - neue Registerkarte öffnen sticht Europa als eine der wenigen Regionen hervor, in denen sich der Zustand vieler Raubvogel- und Geierpopulationen verbessert oder stabilisiert, einschließlich der Erholung der Gänsegeier- und Mönchsgeierpopulationen und der Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen.

Aufgrund der Zunahme der Wolfspopulationen in Europa in den letzten Jahren haben das Europäische Parlament und der Rat nach der Änderung des Schutzstatus des Wolfs im Übereinkommen von Bern - neue Registerkarte öffnen eine Änderung der Habitat-Richtlinie - neue Registerkarte öffnen gebilligt, die den Mitgliedstaaten mehr Flexibilität beim Bestandsmanagement ihrer lokalen Wolfspopulationen einräumt.

Durch die Richtlinie über die Reduktion der nationalen Emissionen - neue Registerkarte öffnen konnten im Laufe des Jahres die Emissionen von Luftschadstoffen in den meisten Mitgliedstaaten weiter verringert - neue Registerkarte öffnen werden. Kommunales Abwasser, das nicht gemäß den EU-Vorschriften gesammelt und behandelt wird, ist eine der Hauptquellen von Wasserverunreinigung. Die überarbeitete Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser - neue Registerkarte öffnen, die im Januar 2025 in Kraft getreten ist, widmet sich verbleibenden Verunreinigungen und neuen Herausforderungen bei der Bewirtschaftung von kommunalem Abwasser.

Im Jahr 2025 wurde der Stadt Heilbronn in Deutschland - neue Registerkarte öffnen die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas 2027“ verliehen, während Assen in den Niederlanden und Siena in Italien die Auszeichnung „Grünes Blatt Europas“ erhielten, was zeigt, wie Städte bei der Bekämpfung von Luftverschmutzung, Wasserverunreinigung und Lärmbelastung, bei der Abfallbewirtschaftung und der Kreislaufwirtschaft sowie bei der Erhöhung der biologischen Vielfalt, der Verringerung von Emissionen und der Anpassung an den Klimawandel mit gutem Beispiel vorangehen können.

Die neue Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle - neue Registerkarte öffnen trat im Laufe des Jahres in Kraft und soll der Zunahme an Verpackungsabfällen ein Ende setzen. Sie wird dazu beitragen, die Entstehung von Abfällen von vornherein zu vermeiden und besorgniserregende Stoffe aus der Wertschöpfungskette zu entfernen. Im Juli veröffentlichte die Kommission die Überprüfung der Umsetzung der EU-Umweltpolitik 2025 - neue Registerkarte öffnen, um die Umsetzung der EU-Vorschriften zu unterstützen und das Bewusstsein der Menschen in der EU dafür zu schärfen, wie wichtig diese Vorschriften für eine gesunde Umwelt als Grundlage für den langfristigen Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit der EU sind. Die Kommission hat zudem Leitlinien - neue Registerkarte öffnen angenommen, um die Mitgliedstaaten dabei zu unterstützen, die erweiterte Herstellerverantwortung auf die Kosten für Reinigungsaktionen anzuwenden.

Im Juli hat die Kommission den neuen Aktionsplan für die europäische chemische Industrie - neue Registerkarte öffnen vorgelegt, mit dem die Wettbewerbsfähigkeit der Branche gestärkt und ihr Übergang zu einer sicheren, nachhaltigen und innovativen chemischen Produktion vorangetrieben werden soll. Die EU hat zudem Maßnahmen ergriffen, um die Verwendung schädlicher Chemikalien, endokriner Disruptoren und Bisphenole in Spielzeug, das in der EU verkauft wird - neue Registerkarte öffnen, zu verbieten; gleichzeitig wurde die Verwendung von PFAS („ewige Chemikalien“) in Feuerlöschschäumen eingeschränkt - neue Registerkarte öffnen. Im April veröffentlichte die Kommission einen Leitfaden, - neue Registerkarte öffnen um Unternehmen bei der Einhaltung der neuen Beschränkungen für Mikroplastik zu unterstützen. Darüber hinaus einigten sich die beiden gesetzgebenden Organe im Juni auf neue und klarere Vorschriften für Detergenzien - neue Registerkarte öffnen, die dazu beitragen werden, den Schutz der menschlichen Gesundheit und den Umweltschutz zu verbessern.

Maßnahmen im Jahr 2025 zur Überwachung der Umweltverschmutzung

  • 2025 wurde eine politische Einigung - neue Registerkarte öffnen über die Neuausrichtung des Mandats der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs erzielt. Im Rahmen ihrer erweiterten Rolle wird die Agentur verbesserte Überwachungsinstrumente einsetzen, um illegale Einleitungen auf See aufzudecken und davon abzuschrecken; gleichzeitig wird sie ihre Emissionsüberwachungssysteme weiterentwickeln.
  • Die Kommission hat eine Verordnung zur Einführung eines freiwilligen Flugemissionskennzeichens - neue Registerkarte öffnen angenommen, die eine klare und zuverlässige Methode zur Berechnung von Flugemissionen bietet. Dies wird den Fluggästen helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen, und sie vor irreführender Grünfärberei schützen.

85 %

der Menschen in der EU halten den Klimawandel für ein ernstes Problem.

81 %

der Menschen in der EU unterstützen das EU-weite Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden.

77 %

der Menschen in der EU sind der Ansicht, dass die wirtschaftlichen Kosten der durch den Klimawandel verursachten Schäden viel höher sind als die Investitionen, die für einen Übergang zu Klimaneutralität erforderlich sind.

Im Jahr 2025 wurde der Europäische Klimazustandsbericht 2024 - neue Registerkarte öffnen veröffentlicht, in dem festgestellt wurde, dass 2024 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen und auch das Jahr war, in dem die Durchschnittstemperatur erstmals mehr als 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau lag.

Mittel-, Ost- und Südosteuropa erlebten Rekordtemperaturen. Schwere Stürme und großflächige Überschwemmungen - neue Registerkarte öffnen forderten 2024 mindestens 335 Menschenleben und betrafen schätzungsweise 413 000 Menschen.

Es gibt Belege - neue Registerkarte öffnen dafür, dass nun alle Weltmeere durch den Klimawandel, den Verlust an biologischer Vielfalt und die Umweltverschmutzung bedroht sind, was sich auf Ökosysteme, Ernährungssicherheit, Volkswirtschaften, Küstengemeinden und die globale Klimaregulierung auswirkt.

In der Strategie für eine Union der Krisenvorsorge - neue Registerkarte öffnen (siehe Kapitel 3) wird ebenfalls der Klimawandel als wesentlicher Risikofaktor benannt, wobei die Bedeutung von Antizipation und Prävention sowie eines ganzheitlichen Ansatzes für das Risikomanagement hervorgehoben wird. Zu diesem Zweck wurde mit der Arbeit am Integrierten Rahmen für die Klimaresilienz und das Risikomanagement in Europa - neue Registerkarte öffnen begonnen.

Die EU-Mission „Anpassung an den Klimawandel“ - neue Registerkarte öffnen im Rahmen von „Horizont Europa“ - neue Registerkarte öffnen setzt die EU-Anpassungsstrategie - neue Registerkarte öffnen in konkrete Maßnahmen um. Im Jahr 2025 wurden 18 neue Projekte zu den EU-Missionen auf den Weg gebracht - neue Registerkarte öffnen, um bewährte Ansätze zu verbreiten, die Anpassung auf allen Regierungs- und Verwaltungsebenen zu verankern, systemische und sektorübergreifende Lösungen zu fördern und besonders schutzbedürftige gesellschaftliche Personengruppen zu unterstützen.

Mit einem Gesamtbudget von 2,3 Mrd. EUR zielen die Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen des LIFE-Programms - neue Registerkarte öffnen für 2025-2027 darauf ab, den Übergang der EU zu einer sauberen, kreislauforientierten, wettbewerbsfähigen und klimaresilienten Wirtschaft voranzutreiben. Darüber hinaus hat die Kommission 86 Mio. EUR in neue strategische integrierte Projekte - neue Registerkarte öffnen investiert, deren Schwerpunkt auf der Verbesserung der Wasserqualität und -verfügbarkeit, der Säuberung verunreinigter Flüsse, der Verbesserung des Brand- und Hochwasserschutzes und der Verringerung der Treibhausgasemissionen liegt. Die Europäische Wasserresilienzstrategie befasst sich auch mit den Auswirkungen des Klimawandels wie Überschwemmungen und Dürren.

Das EU-Katastrophenschutzverfahren - neue Registerkarte öffnen zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und den teilnehmenden Ländern im Bereich des Katastrophenschutzes zu stärken, um die Katastrophenprävention, -vorsorge und -bewältigung, auch in Bezug auf Klimaereignisse, zu verbessern (siehe Kapitel 3).

Die EU hat eine starke europäische Gesundheitsunion - neue Registerkarte öffnen geschaffen, in der die Versorgung mit erschwinglichen und innovativen medizinischen Produkten gewährleistet ist, die Mitgliedstaaten sich gemeinsam auf Gesundheitskrisen vorbereiten und solche Krisen gemeinsam bewältigen und in der auf eine Verbesserung der Prävention, Behandlung und Nachsorge bei Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hingearbeitet wird.

Schon in den ersten 100 Tagen ihres Mandats hat die Kommission die Verordnung zu kritischen Arzneimitteln - neue Registerkarte öffnen vorgeschlagen, um die Verfügbarkeit und Herstellung von kritischen Arzneimitteln in der EU sowie die Versorgung der EU mit solchen Arzneimittel zu verbessern. Sie wird dazu beitragen, dass die Patientinnen und Patienten jederzeit Zugang zu den Arzneimitteln haben, die sie brauchen. Ergänzend zu der Verordnung zu kritischen Arzneimitteln wurde eine politische Einigung über das Arzneimittelpaket - neue Registerkarte öffnen erzielt, das die erste große Reform des EU-Arzneimittelrechts seit 2004 darstellt.

Im Laufe des Jahres ist der europäische Gesundheitsdatenraum - neue Registerkarte öffnen wirksam geworden. Er ist einer der Eckpfeiler der Europäischen Gesundheitsunion und stellt einen Meilenstein in der digitalen Transformation der EU dar. Darüber hinaus hat die Kommission im Januar den Aktionsplan für die Cybersicherheit von Krankenhäusern und Gesundheitsdienstleistern - neue Registerkarte öffnen vorgelegt, um die digitale Sicherheit unserer Gesundheitssysteme weiter zu stärken.

Im Dezember hat die Kommission den ersten EU-Plan für die Gesundheit von Herz und Kreislauf - neue Registerkarte öffnen vorgelegt, mit dem der häufigsten Todesursache in Europa begegnet wird. Der neue Plan zielt darauf ab, die Zahl der vorzeitigen Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der EU durch bessere Prävention sowie frühzeitige Erkennung, Behandlung und Bewältigung dieser Krankheiten zu verringern.

Die Kommission hat einen Präventions-, Vorsorge- und Reaktionsplan der Union - neue Registerkarte öffnen als Instrumentarium für politische Entscheidungsträger und Krisenmanager, die im Falle gesundheitlicher Notlagen tätig werden, vorgelegt. Dieser Plan ist eine Schlüsselmaßnahme zur Umsetzung der Strategie für eine Union der Krisenvorsorge im Gesundheitssektor. Darüber hinaus hat die Kommission weiter an wichtigen Projekten gearbeitet, mit denen die Vorsorge der EU im Hinblick auf künftige gesundheitliche Notlagen verbessert wird. So hat sie ein neues Zentrum für die Entwicklung von Impfstoffen - neue Registerkarte öffnen eingerichtet und den Zugang zu Arzneimitteln durch neue Vereinbarungen über die gemeinsame Beschaffung erleichtert.

Zudem hat die Kommission die Strategie für medizinische Gegenmaßnahmen - neue Registerkarte öffnen vorgelegt, um den Schutz der EU vor prioritären Gesundheitsgefahren zu stärken, darunter Viren mit pandemischem Potenzial, Antibiotikaresistenz, durch den Klimawandel verursachte Gesundheitsgefahren, Bedrohungen im Zusammenhang mit bewaffneten Konflikten sowie chemische, biologische, radiologische und nukleare Bedrohungen.

Olivér Várhelyi hält eine Rede an einem Rednerpult. Der Hintergrund besteht aus einem großen Schild mit dem Logo des Europäischen Parlaments.
EU-Kommissar für Gesundheit und Tierwohl Olivér Várhelyi bei der Vorstellung des Vorschlags für einen Rechtsakt zu kritischen Arzneimitteln im Europäischen Parlament – Straßburg (Frankreich), 11. März 2025.

Maßnahmen zur Prävention und Behandlung von Krankheiten

Mit ihrer Strategie für globale Gesundheit - neue Registerkarte öffnen hat die EU erhebliche Fortschritte - neue Registerkarte öffnen bei der Stärkung der Gesundheitssysteme und dem Ausbau der universellen Gesundheitsversorgung sowie bei der Verbesserung der Vorsorge im Hinblick auf grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren und deren Bewältigung erzielt. In diesem Zusammenhang hat die Kommission 2025 neue Vereinbarungen mit der kanadischen Vorsorgebehörde für gesundheitliche Notlagen (Health Emergency Readiness Canada - neue Registerkarte öffnen) und der panamerikanischen Gesundheitsorganisation (Pan American Health Organization - neue Registerkarte öffnen) unterzeichnet. Zudem stellte die Kommission 9,4 Mio. EUR zur Unterstützung der Partnerschaft zur Beschleunigung von Mpox-Tests und -Sequenzierung in Afrika - neue Registerkarte öffnen bereit. Damit werden die Erkennung und Überwachung von Mpox gestärkt und gleichzeitig innovative Tests gefördert.

Auf dem 12. Forum der Partnerschaft Europa-Entwicklungsländer im Bereich der klinischen Studien - neue Registerkarte öffnen in Kigali (Ruanda) wurden die Fortschritte dieser wegweisenden Partnerschaft mit Afrika im Bereich der klinischen Studien begutachtet. Im Rahmen der Partnerschaft wurden bislang mehr als 1,5 Mrd. EUR für 477 klinische Studien aufgewendet, die zu neuen Arzneimitteln wie den ersten beiden Malaria-Impfstoffen der Welt geführt haben.

Die EU unterstützt die Weltgesundheitsorganisation - neue Registerkarte öffnen (WHO) – die wichtigste Behörde für globale Gesundheitsfragen im VN-System. Seit 2020 hat die EU als aktiver und engagierter Partner zusammen mit den Ländern der WHO und anderen einschlägigen Gremien auf ein ehrgeiziges Pandemieabkommen - neue Registerkarte öffnen hingearbeitet. Ziel des 2025 verabschiedeten Abkommens ist es, die Prävention, Vorsorge und Reaktion in Bezug auf künftige globale Pandemien zu verbessern. Mit Unterstützung der EU und ihrer Mitgliedstaaten hat die WHO am WHO-Pandemiezentrum in Berlin (Deutschland) das System für epidemiologische Erkenntnisse aus offenen Quellen 2.0 (Epidemic Intelligence from Open Sources system, version 2.0 - neue Registerkarte öffnen) eingeführt. Zudem ist die EU an den laufenden Arbeiten zum System für den Zugang zu Informationen über Krankheitserreger und die Aufteilung der daraus erwachsenden Vorteile (Pathogen Access and Benefit Sharing system - neue Registerkarte öffnen) beteiligt.