Access City Award 2024 Beispiele bewährter Verfahren zur Schaffung von mehr Barrierefreiheit in Städten in der EU
#EUACCESSCITY
Der jährliche Access City Award würdigt die herausragenden Bemühungen europäischer Städte, mehr Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen sowie ältere Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, um allen das Leben zu erleichtern. In dieser Broschüre werden die Erfolge der Gewinner, der Zweit- und Drittplatzierten und die besonderen Erwähnungen des Access City Awards 2024 vorgestellt: San Cristóbal de La Laguna (Spanien), Łódź (Polen), Saint-Quentin (Frankreich), Tübingen (Deutschland), South Dublin (Irland). In diesem Jahr bemühen sich die Städte um einen ganzheitlichen Ansatz für Barrierefreiheit. Die besonderen Erwähnungen 2024 gingen an Tübingen (Deutschland) für das „Neue Europäische Bauhaus“ (Schaffung von Orten, Produkten und Lebensweisen, die schön, nachhaltig und inklusiv sind) und an South Dublin (Irland) für „Landschafts- und Spielplatzbereiche“ (Engagement für barrierefreie Freizeit- und Spielbereiche).
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Access City Award 2024

Version in einfacher Sprache
Einfache Sprache bedeutet, dass Informationen einfach beschrieben werden, damit Menschen mit Intelligenzminderung und alle Menschen sie verstehen können. Weitere Informationen über einfache Sprache finden Sie unter: www.inclusion-europe.eu/easy-to-read
Wer sind wir?

Wir sind die Europäische Kommission. Die Europäische Kommission schlägt Gesetze vor, die Europa besser machen sollen.
Unter anderem arbeiten wir daran, den Alltag und Dienste in Europa für Menschen mit Behinderungen und alle Menschen zugänglich zu machen.

Dazu arbeiten wir gemeinsam mit Organisationen von Menschen mit Behinderungen in Europa, wie dem Europäischen Behindertenforum.
Zum Beispiel organisieren wir jedes Jahr gemeinsam den Access City Award.
Was ist der Access City Award?

Der Access City Award ist ein Preis, den wir jedes Jahr an Städte vergeben, die viel tun, um barrierefrei zu werden.

Eine Stadt ist barrierefrei, wenn alle Menschen ohne Probleme dort leben und sich frei bewegen können und alle Dienste ohne Probleme nutzen können.
Eine Stadt ist zum Beispiel dann barrierefrei, wenn es allen Menschen leicht fällt:
- mit dem Bus oder der U-Bahn zur Arbeit zu fahren,
- an Fahrkartenautomaten eine Fahrkarte zu kaufen,
- sich durch die Straßen zu bewegen und öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser und Rathäuser zu betreten;
- Informationen so zu bekommen, dass sie für sie lesbar und verständlich sind. und verstehen können.

Das ist für alle Menschen wichtig und besonders für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen.

Für sie gibt es oft keinen Zugang zu Dingen wie Gebäuden, Verkehr und Informationen.

Wenn sie zu etwas keinen Zugang haben, können sie nicht am gemeinschaftlichen Leben teilnehmen wie alle anderen Menschen.

Ein Beispiel: Wenn Gebäude keine Rampen haben, können Rollstuhlfahrer nicht in sie hereinkommen.

Oder wenn Informationen nicht leicht zu lesen sind, können Menschen mit geistiger Behinderung und andere Menschen die Information vielleicht nicht lesen und verstehen.
Darum ist der Access City Award für Städte in Europa eine Chance zu zeigen, was sie getan haben, um für alle Menschen barrierefrei zu werden.
Den Access City Award gibt es seit 2010. Er soll die Städte daran erinnern, wie wichtig Barrierefreiheit für alle Menschen ist.
Welche Stadt hat 2024 den Access City Award gewonnen?

Der Gewinner des Access City Award 2023 ist San Cristóbal de La Laguna in Spanien.

Die Stadt San Cristóbal de La Laguna erhielt den Access City Award für ihre steten Bemühungen, Dinge und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen und alle Menschen zugänglich zu gestalten.
Beispiele dafür San Cristóbal de La Laguna:
- Im Stadtzentrum können sich alle ohne Probleme fortbewegen.

- Die meisten öffentlichen Gebäude, wie das Rathaus, sind barrierefrei, sodass alle Menschen sie problemlos betreten können.
- Alle Straßenbahnen und die meisten Busse sind barrierefrei, damit die Menschen sich fortbewegen können.

- Es barrierefreie Wege, auf denen Menschen mit Behinderungen die Natur genießen können.
- Spielplätze, Veranstaltungen und Aktivitäten im Freien sind barrierefrei, damit alle Menschen sie genießen können.

- Menschen, die Entscheidungen für die Stadt treffen, fragen nach der Meinung von Menschen mit Behinderungen, wie man die Dinge für sie besser machen kann.

San Cristóbal de La Laguna erhielt 150 000 EUR für den Gewinn des Access City Award 2024.
Zwei andere Städte haben in dem Wettbewerb den zweiten und dritten Platz bekommen:
- Die Stadt Łódź in Polen hat den zweiten Platz und 120 000 EUR gewonnen.
- Die Stadt Saint-Quentin in Frankreich hat den dritten Platz und 80 000 EUR gewonnen.

Die nächste Access City Award wird für das Jahr 2025 vergeben.
Welche Städte können teilnehmen?
Nicht alle Städte können am Access City Award teilnehmen. Um am Access City Award teilzunehmen, sollten die Städte folgende Punkte erfüllen:

- Sie sollten in Ländern liegen, die zur Europäischen Union gehören. Die Europäische Union ist eine Gruppe von 27 europäischen Ländern, die sich zusammengetan haben, um für die Menschen Dinge besser zu machen.
- Sie müssen mehr als 50 000 Einwohner haben. Wenn es in einem Land weniger als zwei Städte mit so vielen Einwohnern gibt, können sich zwei oder mehr kleinere Städte zusammentun. Wenn diese Städte zusammen mehr als 50 000 Einwohner haben, können sie am Access City Award teilnehmen.
- Die Stadt, die den Access City Award in diesem Jahr gewonnen hat, kann im nächsten Jahr nicht noch einmal teilnehmen.
Wie können Städte teilnehmen?

Städte, die am nächsten Access City Award teilnehmen möchten, können sich online bewerben, sobald die Bewerbungsphase beginnt.
Personen, die die Städte regieren und wichtige Entscheidungen für sie treffen, müssen ein Online-Formular ausfüllen.

In diesem Formular müssen Sie Folgendes schreiben.
- warum sie der Meinung sind, dass ihre Stadt den Access City Award gewinnen sollte,
- Beispiele nennen und zeigen, was ihre Stadt tut, um für alle Menschen barrierefrei zu werden,
- wie sie diese gute Arbeit in der Zukunft fortsetzen wollen.
Weitere Informationen finden Sie auf dieser Website: www.ec.europa.eu/social/accesscityaward

Dort werden wir in Kürze mitteilen, wann die Bewerbungsphase beginnt. Sobald die Bewerbungsphase beginnt, können die Städte das Formular ausfüllen und am nächsten Access City Award teilnehmen.
Besuchen Sie deshalb immer mal wieder unsere Website, um diese Informationen zu erfahren!
Wie wählen wir den Gewinner aus?

Nachdem sich die Städte für den Access City Award beworben haben, schauen sich Gruppen von Menschen ihre Bewerbungen genau an und wählen den Gewinner aus.

In jedem Land gibt es eine Gruppe von Menschen, die die Bewerbungen der Städte dieses Landes prüft. Sie wählen bis zu drei Städte als beste Beispiele in diesem Land aus.
Danach prüft eine andere Gruppe von Menschen in Europa alle diese Städte und wählt die Stadt aus, die das beste Beispiel von allen ist.

Diese Stadt gewinnt dann den Access City Award für das Jahr.
Zu diesen Gruppen gehören auch Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen.

Sie prüfen unter anderem, ob die folgenden Dinge in diesen Städten barrierefrei sind:
- Gebäude und Straßen,
- Busse und U-Bahn,
- Fahrkartenautomaten und Geldautomaten,
- Websites und andere Technologien, die die Menschen nutzen, um zu kommunizieren,
- Informationen, die für alle Menschen leicht zu lesen und einfach zu verstehen sind.
Sie prüfen, welche von diesen Städten am besten darin ist, diese Dinge für alle Menschen zugänglich zu machen.
Diese Stadt gewinnt dann den Access City Award.
Wann bekommt der Gewinner seinen Preis?

Ende 2023 veranstalten wir in Brüssel ein großes Treffen, bei dem über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gesprochen wird.

Bei diesem Treffen sagen wir auch, welche Stadt den Access City Award 2025 gewinnt. Dann übergeben wir dieser Stadt den Access City Award.
Weitere Informationen

Weitere Informationen können Sie auf unserer Website hier finden: www.ec.europa.eu/social/accesscityaward.
Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns eine E-Mail senden an: secretariat@accesscityaward.eu.

Ursula von der Leyen,
Präsidentin der Europäischen Kommission
Würdigung der Gewinner des Access City Award
Über Gebäude und Straßen hinaus sind es die Menschen, die das Herz einer Stadt schlagen lassen. Barrierefreiheit ist der Schlüssel für ihre Teilnahme, damit alle Menschen die Möglichkeit haben, zum Leben in der Stadt beizutragen und dessen Vorteile zu genießen. Die Gewinner des Access City Award nutzen diesen Schlüssel und öffnen der Bevölkerung die Türen zu Inklusion und der Befähigung zu aktiver Mitgestaltung.
Gewinner des Access City Award 2024

Helena Dalli,
EU-Kommissarin für Gleichheitspolitik
Vorwort
Barrierefreiheit ist ein Recht und kein Privileg – dank ihr können alle Menschen, insbesondere Menschen mit Behinderungen, in vollem Umfang an der Gesellschaft teilhaben, auf Waren und Dienstleistungen zugreifen und ihre Menschenrechte und Grundfreiheiten ausüben.
Eine barrierefreie Umwelt ist für uns alle gut. Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen, Schwangere, Personen mit Kindern in Kinderwagen und Personen, die beim Einkaufen schwere Taschen tragen.
Ich freue mich, diese Broschüre vorstellen zu können. Darin würdigen wir die bemerkenswerten Leistungen der Gewinner des Access City Award 2024 sowie das Engagement und die Innovation im Rahmen der zwei besonderen Erwähnungen.
Mit einer der „Besonderen Erwähnungen“ haben wir auch eine Querverbindung zu einer weiteren großangelegten Initiative der Europäischen Kommission hergestellt – dem Neuen Europäischen Bauhaus. Unter dem Motto „schön, nachhaltig, inklusiv“ konzentrieren sich die mit der Initiative verfolgten Bemühungen um die Bewältigung des Klimawandels und um resilientere und nachhaltigere Städte auf Inklusion und Barrierefreiheit.
Städte nehmen als lebendige Zentren kultureller, wirtschaftlicher und sozialer Aktivitäten eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung des Alltags ihrer Bevölkerung und des Tourismus gleichermaßen ein. Daher sollten sie beim Aufbau inklusiver Gesellschaften an der Spitze stehen.
Das Streben nach Barrierefreiheit ist eine strategische Investition in das Wohlergehen und den Wohlstand unserer Gemeinschaften. Barrierefreie Städte sind widerstandsfähiger, wettbewerbsfähiger und gehen auf die Bedürfnisse aller Menschen ein, die in ihre leben oder sie besuchen, damit niemand zurückgelassen wird.
Gemeinsam haben wir bedeutende Fortschritte bei der Erhöhung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen erzielt. Dazu gehören wichtige Meilensteine wie die EU-Strategie 2021-2030 für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die EU-weiten Normen für Barrierefreiheit und vieles mehr. Es liegt allerdings noch ein langer Weg vor uns, denn 52 % der Menschen mit Behinderungen geben an, sich diskriminiert zu fühlen.
Deshalb ist der Access City Award wichtiger denn je. Im Rahmen dieser Auszeichnung werden Beispiele bewährter Verfahren aus der gesamten EU in den Blick gerückt und es wird das internationale Bewusstsein dafür geschärft, dass eine größere Barrierefreiheit in den Städten Gesellschaft und Wirtschaft nutzt.
Ich gratuliere allen Gewinnerstädten dieses Jahres, insbesondere der Stadt San Cristóbal de La Laguna in Spanien, die den ersten Preis des Access City Award 2024 erhalten hat. Sie hat ein beeindruckendes Engagement für die Barrierefreiheit gezeigt, indem sie einen umfassenden Ansatz verfolgt hat, der die Bereiche städtische Einrichtungen, Verkehr und soziale Teilhabe sowie die Arbeit Ihres Bürgerbeauftragten für die Rechte von Menschen mit Behinderungen umfasst.
Einleitung
Mit dem Access City Award werden europäische Städte für ihre Bemühungen ausgezeichnet, ihre Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Dieser Preis bietet Städten eine Chance, ihre Lösungen zur Umgestaltung der Erfahrungen ihrer Bürger durch den Abbau von Barrieren zu präsentieren und sich als Referenz für bewährte Verfahren, die auch andere Städte erstreben, zu etablieren.
In barrierefreien Städten können Menschen mit Behinderung selbst über ihr Leben bestimmen, eigene Entscheidungen fällen und im Alltag gleichberechtigt mit anderen Menschen leben. Barrierefreiheit hat einen großen Anwendungsbereich, der alle Aspekte des Stadtlebens betrifft – von öffentlichen Verkehrsmitteln und Infrastruktur bis hin zu Verwaltung, Freizeit und Webdiensten. Barrierefreie Städte sind für alle Menschen automatisch freundlicher, wie z. B. ältere Menschen, Touristen mit schwerem Gepäck, Personen mit Kinderwagen oder Menschen mit vorübergehenden Behinderungen.
Der Access City Award steht allen Städten in der EU mit mehr als 50 000 Einwohnern offen, die einem strengen Bewertungsverfahren unterzogen werden. Eine nationale Jury führt die erste Bewertung durch, gefolgt von einer EU-Jury aus Experten für Barrierefreiheit, die sorgfältig den Gewinner und die beiden Nächstplatzierten auswählt. Außerdem werden Städte, die sich in bestimmten Bereichen besonders hervorgetan haben, mit besonderen Erwähnungen für ihre Leistungen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, bauliche Umgebung, öffentliche Einrichtungen und Dienste sowie Verkehr ausgezeichnet.
Sie möchten Ihre Stadt beim nächsten Access City Award vorstellen? Im Abschnitt „Teilnahme am Access City Award 2025“ erfahren Sie mehr über die Teilnahmebedingungen.
San Cristóbal de La Laguna Spanien
Gewinner 160 000 Einwohner
San Cristóbal de La Laguna (La Laguna) ist eine historische Stadt im Nordwesten der Kanarischen Insel Teneriffa, Spanien. Als erste Stadt des Friedens ohne Stadtmauer erhielt La Laguna 1999 den prestigeträchtigen Status einer Weltkulturerbestadt. Unter Berücksichtigung ihres reichen kulturellen, religiösen und kommerziellen Hintergrunds verfolgt die Stadt seit 2005 aktiv ein Modell, das auf Inklusion ausgerichtet ist. Das Ziel ist klar: Barrierefreiheit für alle und überall.
In modernen städtischen Umgebungen kann es relativ einfach sein, Barrierefreiheit in neue Projekte zu integrieren. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch in der Anpassung des bestehenden Umfelds, insbesondere in historischen Städten mit veralteter Infrastruktur. Trotz dieser Herausforderungen hat La Laguna bemerkenswerte Fortschritte erzielt. Wir erkennen zwar die bisherigen Fortschritte an, sind uns aber auch bewusst, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt. Dennoch bleibt unser Engagement auf dem Weg zu einer offenen und inklusiven Stadt für alle unerschütterlich.
Luis Yeray Gutiérrez,
Bürgermeister von San Cristóbal de La Laguna
Ein barrierefreies Mobilitätskonzept
Im Jahr 2005 startete La Laguna ein Projekt zur Verkehrsberuhigung des historischen Stadtzentrums und erweiterte damit die Bemühungen um die Barrierefreiheit historischer Straßen und Gebäude.
Derzeit sind 70 % der städtischen Gebäude wie Sportzentren, Sozialeinrichtungen und Kultureinrichtungen barrierefrei. Durch laufende Projekte zur Verbesserung wird angestrebt, Rampen, eine bessere Beschilderung und angepasste Toilettenanlagen zu schaffen.
Die Avenida de La Trinidad, eine Hauptverkehrsstraße in und aus der Stadt, ist mit akustischen Ampeln und taktilem Pflaster ausgestattet, um die Mobilität von Menschen mit Sehbehinderungen zu unterstützen. In den Jahresplänen wird die Beseitigung von Hindernissen auf öffentlichen Straßen hervorgehoben, um eine universelle Mobilität sicherzustellen.
Inklusiver Verkehr
La Laguna ist stolz darauf, dass die Straßenbahnen zu 100 % barrierefrei sind. Dank der barrierefreien Apps für Straßenbahnen und Busse „TITSA“ und „VÍA-MÓVIL“ können Nutzende ihre Fahrten einsehen und Fahrkarten online kaufen. 92 % der Stadtbusflotte und 70 % der Überlandbusse sind barrierefrei. Zudem verfügt La Laguna über 9 speziell ausgestattete Taxis für Menschen mit Behinderungen, insbesondere für Personen, die im Rollstuhl sitzen oder Mobilitätshilfen benötigen.
Digitaler Zugang zum Stadtleben
La Laguna fördert die digitale Barrierefreiheit, indem es Verwaltungsverfahren wie den Zugang zu städtischen Diensten oder die Zahlung von Steuern online anbietet und dabei Funktionen wie Formulare und Dokumente in einfacher Sprache, eine übersichtliche Websitegestaltung, mehrsprachige Unterstützung und Kompatibilität mit assistiven Technologien einsetzt.
Freude für alle
La Laguna verfügt über 30 inklusive Kinderspielplätze und arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Barrierefreiheit von Erholungsräumen.
In den Küstengebieten von Bajamar und Punta del Hidalgo wird die Barrierefreiheit der Naturschwimmbäder durch reservierte Parkplätze, Rampen und barrierefreie Wege, Toiletten, Duschen und Umkleideräume gewährleistet. Sanft abfallende Rampen in den Becken, Amphibienstühle und ein individueller Rettungsschwimmerdienst garantieren ein angenehmes Erlebnis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Ein Dienst namens „Orange Point“ dient als mobiler Ort, an dem Ressourcen für inklusive und barrierefreie Veranstaltungen bereitgestellt werden, z. B. Materialien in einfacher Sprache, Gebärdendolmetscher, Lärmschutzsysteme und Personal, das für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen geschult ist.
Inklusive Aktivitäten, wie Führungen und Workshops, richten sich an Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. „Folklore Inclusivo“ bietet einzigartige Tanz- und Schlagzeugworkshops für ältere Menschen, Taube und Taubblinde sowie Menschen mit Intelligenzminderung. Die Schlagzeugworkshops wurden von 60 Personen besucht.
Besserer Zugang zur Natur
Das Besucherzentrum von Cruz del Carmen bietet barrierefreie, multisensorische Wege. Diese Wege sind so konzipiert, dass sie nicht nur den Seh-, sondern auch den Tast-, Geruchs- und Hörsinn ansprechen und so ein ganzheitliches immersives Erlebnis bieten.
Im Jahr 2021 hat La Laguna ein Projekt mit dem Namen „Proyecto Calderón“ ins Leben gerufen, das jedes Jahr Walbeobachtungsausflüge für 110 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen anbietet.
Im Rahmen der Initiative wird ein umgebautes Segelboot im Teno-Rasca-Gebiet (einem kürzlich zum Weltnaturerbe erklärten Walschutzgebiet) eingesetzt. Es gewährleistet die Barrierefreiheit mit Hilfsmitteln wie typologischen Modellen, sensiblen Rucksäcken und Materialien in leichter Sprache. Typologische Modelle beinhalten taktile Darstellungen der Meeresumwelt und helfen Menschen mit Sehbehinderungen, die physikalischen Merkmale besser nachzuvollziehen.
Formale Anerkennung und künftige Verpflichtungen
Das Engagement von La Laguna für die Barrierefreiheit ist in der Erklärung zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen verankert. Im Jahr 2021 erzielte die Stadt weitere Fortschritte, indem sie die Verordnungen des Behindertenrats befürwortete. Mit diesem Rechtsrahmen wird nicht nur die Einrichtung eines Behindertenrats formalisiert (der Menschen mit Behinderungen durch beratende Tätigkeit direkt in die Entscheidungsfindung einbezieht), sondern auch die Rolle des Bürgerbeauftragten für Menschen mit Behinderungen eingeführt.
Der Bürgerbeauftragte für Menschen mit Behinderungen wurde erstmals im Dezember 2022 gewählt. Diese Funktion dient der unabhängigen Beratung des Stadtrats und konzentriert sich auf die Koordinierung und Förderung von Initiativen zur Barrierefreiheit in Zusammenarbeit mit dem Behindertenrat.
Das formale Engagement von La Laguna für die Barrierefreiheit spiegelt sich auch in der Umsetzung verschiedener Pläne für die Barrierefreiheit seit 2005 wider, wobei der letzte Plan im Jahr 2022 genehmigt wurde. Die Zusammenarbeit mit repräsentativen Behindertenverbänden ist ein wichtiger Aspekt des Planungsprozesses.
Diese Mechanismen zur Koordinierung des Fortschritts zeigen den strukturierten, kooperativen und ganzheitlichen Ansatz von La Laguna in Bezug auf die Barrierefreiheit. Die Stadt stellt im Haushalt die erforderlichen Mittel für die erfolgreiche Umsetzung ihres Plans für Barrierefreiheit bereit und unterstreicht damit ihre finanzielle Verpflichtung im Sinne der Inklusion.
Konkrete Maßnahmen und Unterstützungsdienste
Die Bereitstellung von 250 Dolmetschdiensten für Gehörlose und Taubblinde in weniger als einem Jahr zeigt den Einsatz von La Laguna für den Abbau von Kommunikationshindernissen. Auch die jährliche Hilfe für mehr als 100 Menschen mit Behinderungen, die sich auf über 120 000 EUR beläuft, beweist die praktische Unterstützung, die zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit besonderen Herausforderungen geleistet wird.
Diese spezifischen Initiativen verdeutlichen die Hingabe von La Laguna bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen, die sich positiv auf das Leben der Menschen mit Behinderungen auswirken.
Łódź Polen
Zweiter Preis 658 444 Einwohner
Łódź liegt in Zentralpolen und ist eine bevölkerungsreiche Stadt mit einer einzigartigen Geschichte. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt dank ihrer florierenden Textilindustrie rasch zu einer pulsierenden Metropole. Łódź steht für Multikulturalität, ein Erbe der Migration während des industriellen Aufschwungs. Heute ist die Stadt ein wissenschaftliches, kulturelles und industrielles Zentrum mit Tausenden historischen Gebäuden aus dieser Zeit, sechs öffentlichen Universitäten und zahlreichen kulturellen Einrichtungen.
Die wichtigsten Faktoren für die Entwicklung von Łódź sind die Menschen – ihr individuelles Wissen, ihre Erfahrungen, Gefühle und Emotionen, die zusammen die wachsende Kapazität der Stadt bilden. Für eine inklusive Stadt, in der die Barrierefreiheit des städtischen Lebens so breit wie möglich ist, muss der Fortschritt gefördert und die Stadt in einen besseren, gesünderen und wettbewerbsfähigeren Ort zum Leben verwandelt werden. Diese Auszeichnung bedeutet für Łódź eine große Ehre, aber auch eine Verpflichtung, den Wandel fortzusetzen, damit die Stadt zu einem Ort wird, an dem jeder Mensch unabhängig leben kann.
Hanna Zdanowska,
Bürgermeisterin von Łódź
Eine mitgestaltete Stadt, die für alle zugänglich ist
Łódź verfolgt eine Strategie der „mitgestalteten Stadt“, die auf soziales Bewusstsein und Zusammenarbeit setzt. Partizipative Instrumente wie Budgetierung, Beratung und Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen (NRO) beinhalten alle Komponenten der Barrierefreiheit. Die Stadt hat 2017 den „Standard für Barrierefreiheit in Łódź“ verabschiedet, der sich auf die horizontale Barrierefreiheit konzentriert. Der Standard verlangt, dass die Grundsätze des Designs für alle in allen öffentlichen Bereichen, Veranstaltungen und städtischen Investitionen umgesetzt werden.
Kontinuierliche und transparente Verbesserungen der öffentlichen Infrastruktur
Das unerschütterliche Engagement von Łódź für die Barrierefreiheit zeigt sich in der ständigen Überwachung und Verbesserung des „Standards für Barrierefreiheit in Łódź“. Die Stadt sorgt für Transparenz bei diesen Bemühungen, indem sie in ihrem jährlichen Stadtbericht umfassend sowohl über die auf Barrierefreiheit ausgerichteten Initiativen als auch über weitreichendere städtische Projekte berichtet. Die Stadt hat einen „Aktionsplan zugunsten der Barrierefreiheit für Menschen mit besonderen Bedürfnissen“ erstellt, um Initiativen für die Barrierefreiheit von 2021 bis 2024 anzuleiten.
Städtischer Wandel
In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden in Łódź umfangreiche Baumaßnahmen zur Optimierung der öffentlichen Infrastruktur durchgeführt, um Barrierefreiheit zu gewährleisten. Haltestellen und Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs wurden so konzipiert, dass sie über Anzeigetafeln, erhöhte Einstiegshilfen sowie sprachliche und visuelle Informationssysteme verfügen. Unterführungen an zentralen Punkten im Stadtzentrum wurden zu ebenerdigen, leicht zugänglichen Fußgängerübergängen umgebaut. Für die Zukunft sind die Modernisierung des Straßenbahnnetzes und die Wiederbelebung des historischen Stadtzentrums geplant.
Umfassende Dienste für Menschen mit Behinderungen
Das Engagement von Łódź für Barrierefreiheit spiegelt sich in einer eigenen Abteilung und einem städtischen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen wider. Dadurch werden verschiedene Dienste, darunter Online-Dolmetschen in Gebärdensprache, Informationen in einfacher Sprache und Induktionsschleifen in den städtischen Gebäuden sichergestellt. Über den 2019 eingeführten Dienst „Mobile Officer“ erhalten Menschen, die Schwierigkeiten haben, das Stadtamt aufzusuchen, individuelle Unterstützung zu Hause. Das innovative „TOTUPOINT-System“ verbessert zudem die Barrierefreiheit für Menschen mit Sehbehinderungen, indem es mit Smartphones verbundene elektronische Schilder verwendet, die akustische Informationen und taktile Rückmeldungen bereitstellen.
Die strategisch in Łódź platzierten Informationsterminals sind mit Sprachassistenz, großen Displays und behindertengerechten Schnittstellen ausgestattet. Sie dienen als zentrale Anlaufstellen für den unabhängigen Zugang zu wichtigen Informationen und Diensten.
Soziale Inklusion und Teilhabe
Die Strategie von Łódź legt den Schwerpunkt auf die soziale Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Über 250 Nichtregierungsorganisationen in Łódź befassen sich mit Behindertenfragen und beteiligen sich aktiv an städtischen Beratungs- und Unterstützungsgremien wie dem Städtischen Zentrum für Sozialhilfe, der Informationsstelle Behinderungen Łódź und dem Verband für Menschen mit Behinderungen Łódź. Die Urban Activity Factory, ein Zentrum für soziale Kommunikation, spielt eine entscheidende Rolle, indem sie den sozialen Dialog und partizipative Prozesse fördert, um eine kontinuierliche Verbesserung zu unterstützen.
Inspirierende Maßnahmen auf allen Ebenen
Łódź engagiert sich für Sensibilisierungsmaßnahmen und den Erfahrungsaustausch auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Auf lokaler Ebene engagieren sich Initiativen wie das Programm „Barrierefreies Łódź“ und Ausschüsse für Barrierefreiheit in der Gemeinschaft durch Sensibilisierungskampagnen und Online-Plattformen. Auf nationaler Ebene beteiligt sich Łódź an Programmen und Konferenzen wie dem Forum für barrierefreie Städte und Gemeinden, der Nationalen Konferenz für Barrierefreiheit und der Konferenz für barrierefreien Tourismus, um Erkenntnisse zur Verbesserung der Barrierefreiheit in ganz Polen beizutragen. Auf internationaler Ebene bieten die Mitgliedschaft der Stadt im Europäischen Netzwerk für barrierefreie Städte und ihr Engagement für das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UNCRPD) der Stadt die Möglichkeit, ihre erfolgreichen Praktiken weltweit zu teilen.
Saint-Quentin Frankreich
Dritter Preis 53 100 Einwohner
Saint-Quentin liegt im Dreieck Paris-London-Brüssel und blickt auf eine Geschichte von mehr als 2 000 Jahren zurück, die durch die Verschmelzung von Gotik und Art déco gekennzeichnet ist. Im Jahr 2006 wurde die Stadt von der französischen Regierung zur „Stadt der Kunst und Geschichte“ ernannt, womit die französische Regierung ihr doppeltes Engagement für die Bewahrung ihres reichen Erbes und die Barrierefreiheit der Stadt unterstreicht. Saint-Quentin strebt danach, im Bereich Barrierefreiheit Pionierarbeit zu leisten.
In Saint-Quentin haben wir eine globale Strategie zur Verbesserung der Barrierefreiheit verfolgt. In Zusammenarbeit mit Verbänden und Menschen mit Behinderungen haben wir die Barrierefreiheit unserer Kindergärten, Schulen, Verkehrsnetze und Sporteinrichtungen verbessert. Wir haben viele weitere Projekte im Sinn, um diesen inklusiven Ansatz weiterzuentwickeln. Dieser Preis erfüllt uns nicht nur mit Stolz, sondern wird uns auch dabei helfen, alle diese Maßnahmen umzusetzen und die Barrierefreiheit weiter auszubauen.
Frédérique Macarez,
Bürgermeisterin von Saint-Quentin
Wiederbelebung öffentlicher Räume für den allgemeinen Zugang
Als Zeichen seines langfristigen Engagements für Barrierefreiheit konzentriert sich Saint-Quentin auf die Wiederbelebung öffentlicher Räume. Die laufenden Renovierungsarbeiten, insbesondere in zentralen Bereichen wie dem Platz vor der Basilika, zielen auf eine vollständige Barrierefreiheit ab. Bemerkenswerte 88 % der öffentlichen Gebäude, einschließlich der Schulen, sind inzwischen barrierefrei. Die Stadt hat zahlreiche barrierefreie Fußgängerüberwege eingerichtet und 60 % der Ampeln mit akustischen Systemen für Menschen mit Sehbehinderungen ausgestattet.
Die Kathedrale Notre-Dame, das Kulturhaus, das Sportzentrum, der Grand-Pressigny-Park, das Rathaus und die Bibliothek der Stadt wurden barrierefrei ausgebaut, z. B. mit Rampen, Aufzügen und angepassten Einrichtungen.
Verkehr
Saint-Quentin hat Fortschritte im Bereich des inklusiven Verkehrs erzielt: Alle Busse und 70 % der Bushaltestellen sind jetzt barrierefrei. Mit der Einführung des Transportdienstes auf Abruf „AndiGO“ werden die Mobilitätsvorteile auf Menschen mit Intelligenzminderung und geistigen Beeinträchtigungen ausgeweitet. Der Bus „France Services“ hilft Menschen mit eingeschränkter Mobilität bei der Erledigung von Verwaltungsaufgaben, wie der Beantragung von Sozialleistungen, der Erneuerung von Ausweispapieren und dem Zugang zu Gesundheitsdiensten.
Bildung und Governance
Inklusive Maßnahmen in Kindergärten, Schulen und auf Spielplätzen unterstützen die aktive Teilnahme aller Kinder. Personalisierte Lernpläne, unterstützende Technologien und Lehrerfortbildungen zum Thema Inklusion tragen zur Förderung eines inklusiven sozialen Umfelds bei. Die Spielplätze sind barrierefrei gestaltet, mit rollstuhlgerechten Einrichtungen und sinnesfreundlichen Bereichen.
Der stellvertretende Bürgermeister, der das Ressort für Behinderte leitet, sorgt für einen kohärenten Governance-Ansatz, der von einem speziellen Dienst für Gesundheit und Behinderung, dem städtischen Sozialhilfezentrum, unterstützt wird. Dieses Zentrum bietet finanzielle Hilfe, Beratung und Unterstützung für Personen, die mit gesundheitlichen und behinderungsbedingten Problemen konfrontiert sind. Es arbeitet mit lokalen Organisationen und staatlichen Stellen zusammen, um den Zugang zu den wichtigsten Diensten zu gewährleisten, und stellt Überweisungen an spezialisierte Gesundheitsdienstleister bereit.
Kommunikationsinitiativen, wie die Schulung der städtischen Kommunikationsabteilung in einfacher Sprache, kommen allen zugute, insbesondere Menschen mit Intelligenzminderung, Lernschwierigkeiten und Reisenden mit begrenzten Französischkenntnissen.
Andere Einstellungen zum Aufbau einer inklusiveren Gemeinschaft
Saint-Quentin setzt sich aktiv dafür ein, die Einstellung der Gemeinschaft gegenüber Behinderungen durch inklusive Sensibilisierungskampagnen, Veranstaltungen und Programme zu ändern, die die Gemeinschaft über die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen aufklären und die Interaktion zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen fördern. Dazu gehört ein von der Gesellschaft der Querschnittsgelähmten Frankreichs organisiertes „Festival der Inklusion“ mit barrierefreien Aktivitäten, inklusiven Sportarten (wie Rollstuhlbasketball) und Berufsbildungszentren für die berufliche Integration.
Inklusive Entscheidungsfindung
Die städtischen Bediensteten und das Team „accessi-parcours“ sind unermüdlich damit beschäftigt, die Barrierefreiheit von Saint-Quentin zu bewerten und zu verbessern, wobei sie Menschen mit Behinderungen und relevante Partner einbeziehen, um eine ganzheitliche Perspektive zu schaffen. Die Stadt hat Bürgerbeiräte, Behindertenbeiräte und Beiräte für psychische Gesundheit eingerichtet – ein weiteres Beispiel für die inklusive Entscheidungsfindung.
Kulturelle und nachhaltige Initiativen
Saint-Quentin hat für die Tour de France umfassende Maßnahmen zur Barrierefreiheit ergriffen, darunter eine verbesserte Infrastruktur (temporäre Rampen, barrierefreie Parkplätze und ausgewiesene Aussichtspunkte für Menschen mit Behinderungen), Gebärdensprachdolmetschen während der Veranstaltung und Informationen in Braille-Schrift, Großdruck und Audioformaten. Die Stadt hat diese Maßnahmen über verschiedene Kanäle bekannt gegeben, u. a. über lokale Zeitungen und soziale Medien.
Das „Öko-Viertel Maréchal Juin“ und das neue Sportzentrum sind Projekte, an denen die Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind und die unter Berücksichtigung von Ästhetik und Umweltverträglichkeit entworfen wurden. Sie zeigen das doppelte Engagement der Stadt für Barrierefreiheit und nachhaltige Entwicklung.
Tübingen Deutschland
Besondere Erwähnung für das Neue Europäische Bauhaus 90 000 Einwohner
Etwa 30 Kilometer südlich von Stuttgart gelegen, ist Tübingen eine der lebendigsten und jugendlichsten Städte Deutschlands. In ihrem Streben nach einer nachhaltigen Zukunft hat sich die Stadt dem visionären Ziel verschrieben, bis 2030 klimaneutral zu werden. Die von der Europäischen Kommission im Jahr 2020 ins Leben gerufene Initiative „Neues Europäisches Bauhaus“ ist Ausdruck des Bestrebens der EU, Orte, Produkte und Lebensweisen zu schaffen, die schön, nachhaltig und inklusiv sind.
Als Architekt kenne ich die Herausforderung des Grundsatzes ‚Form folgt Funktion‘. Der neue Tübinger Busbahnhof verbindet erfolgreich Ästhetik und Barrierefreiheit. Der Busbahnhof stellt ein hochwertiges Umfeld dar, in dem man seine Zeit verbringen kann. Er erfüllt alle wesentlichen Funktionen des Mobilitätswandels und der Stadtplanung für Busreisende und Betrieb gleichermaßen. Er ist richtungsweisend. Barrierefreiheit nutzt allen!
Cord Soehlke,
Bau- und Erster Bürgermeister der Universitätsstadt Tübingen
Ästhetik trifft auf Barrierefreiheit
Der neue Tübinger Busbahnhof ist ein großartiges Beispiel für barrierefreie Stadtgestaltung, die Funktionalität mit Ästhetik und Umweltfreundlichkeit verbindet. Im Mittelpunkt dieses 2017 begonnenen und bis Ende 2023 fertiggestellten Verkehrsknotenpunkts liegt barrierefreie Mobilität. Die Stadt hat die Behindertenorganisation FORUM INKLUSION über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren aktiv in die Planung des Busbahnhofs einbezogen, um sicherzustellen, dass der Raum den vielfältigen Bedürfnissen aller Menschen gerecht wird, auch der Menschen mit Behinderungen.
Über den erhöhten Bahnhofsvorplatz sind alle Eingänge leicht zugänglich. Die innovative Gestaltung der Dächer des Busbahnhofs, die von schrägen Säulen getragen werden, trägt zur optischen Attraktivität des Bahnhofs bei und integriert sie in einen neu gepflanzten Baumhain. So entsteht eine harmonische Mischung aus moderner Infrastruktur, Barrierefreiheit und natürlichen Elementen. Darüber hinaus tragen ein Orientierungsplan, ein taktiler Schreibtisch und rollstuhlgerechte Bereiche wie das Wasserspiel dazu bei, einen wirklich öffentlichen Raum für alle Menschen im Herzen der Stadt zu schaffen. Außerdem verfügt der Busbahnhof über eine Fahrradstation mit einem Café, das von Menschen mit Behinderungen betrieben wird.
Ein ganzheitlicher Ansatz für Barrierefreiheit
Tübingen legt nicht nur mit dem neuen Busbahnhof Wert auf Barrierefreiheit. Im Jahr 2022 veröffentlichte Tübingen seinen „Aktionsplan 2022: Tübingen inklusiv und barrierefrei“, um einen systematischen, nachhaltigen und umfassenden Ansatz für die Barrierefreiheit und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu schaffen. Die Inklusionsbeauftragten aller Kreisgemeinden im Landkreis Tübingen sind Teil des Netzwerks. Die Stadt hat zudem regelmäßige Schulungen für ihre Bediensteten zum Thema inklusive und einfache Sprache angeboten.
In der historischen Altstadt hat die Stadt taktile Leitsysteme für Menschen mit Sehbehinderungen eingerichtet, wobei die historischen und ästhetischen Merkmale des Viertels erhalten bleiben. Bei neuen Stadtvierteln ist die barrierefreie Gestaltung der öffentlichen Räume Standard.
Die Ein- und Ausgänge von Gebäuden sind mit Rampen ausgestattet. Bordsteinabsenkungen, verschiedene Leitsysteme für sehbehinderte Menschen und öffentliche, rollstuhlgerechte Toiletten schaffen ein Umfeld, in dem Komfort und Bequemlichkeit für alle Menschen vor Ort im Vordergrund stehen.
Die Stadt verwendet ein einheitliches Beschilderungs- und Leitsystem mit kontrastreichen Farben, Piktogrammen und Texten in einfacher Sprache. Außerdem bietet Tübingen barrierefreie Stadtführungen und zahlreiche Veranstaltungsräume mit induktiver Höranlage.
Taktiles Stadtmodell
Vor dem Stadtmuseum in der Kornhausstraße steht ein dreidimensionales Bronzemodell der Tübinger Altstadt im Maßstab 1:500. Die Beschriftung in Braille vermittelt Namen und Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Straßen und der Geschichte der Stadt. So können alle, insbesondere Menschen mit Sehbehinderungen, die Stadt und ihre Planung und Architektur besser verstehen und erleben.
Bildung für alle Kinder
Bemerkenswert ist auch das Engagement Tübingens, Bildung und Kindertagesstätten für alle Kinder barrierefrei zu gestalten. Die Stadt hat die Schulen durch Einrichtungen wie Rampen und Aufzüge barrierefreier gestaltet, einen inklusiven Lehrplan in den Schulen eingeführt und Schulungen für Lehrkräfte zum Thema Inklusion angeboten. Die Tübinger Musikschule zeichnet sich dadurch aus, dass sie auch inklusive Früherziehung anbietet. Die Stadtbücherei ist barrierefrei zugänglich, es gibt viele Bücher in einfacher Sprache.
South Dublin Irland
Besondere Erwähnung für Landschafts- und Spielplatzbereiche 278 767 Einwohner
South Dublin, im Norden vom Fluss Liffey und im Süden von den Dublin Mountains begrenzt, ist eine lebendige und inklusive Region 16 Kilometer südwestlich des Stadtzentrums von Dublin. Die Grafschaft South Dublin hat sich der sozialen Inklusion und dem gleichberechtigten Zugang verpflichtet und räumt den Bedürfnissen aller Menschen vor Ort, einschließlich Menschen mit Behinderungen, bei der Gestaltung und Erbringung von Diensten Priorität ein.
Barrierefreiheit im Spiel ist ein grundlegendes Menschenrecht für alle Kinder. Kinder verdienen es außerdem, ihre Kindheit in engem Kontakt mit der Natur zu verbringen und von ihren zahlreichen Gaben zu profitieren. Dies kann besonders wichtig für Kinder mit Autismus und anderen sensorischen Behinderungen, geistigen Beeinträchtigungen und Intelligenzminderung sein. Dies zu erkennen und die Werte der Inklusion, des Respekts für die Natur und der Beteiligung der Gemeinschaft in unsere Projekte einfließen zu lassen, hat unsere Entscheidungsfindung geleitet und enorme Vorteile gebracht.
Alan Edge,
Bürgermeister von South Dublin
Inklusive Spielräume: Ein universeller Gestaltungsansatz
Seit 2015 hat sich der Grafschaftsrat von South Dublin auf die Errichtung von über 40 neuen Spielplätzen konzentriert, die die Grundsätze des universellen Designs berücksichtigen – nämlich gleichberechtigte Nutzung, Flexibilität bei der Nutzung, einfache und intuitive Nutzung, wahrnehmbare Informationen, Fehlertoleranz, geringer körperlicher Aufwand sowie Größe und Raum für Annäherung und Nutzung.
Die von Wiesen, Bäumen, Hügeln, Bächen und anderen natürlichen Merkmalen geprägten Spielplätze stellen den Kontakt mit der Natur in den Vordergrund, was zu einer längeren Verweildauer auf dem Spielplatz, zu mehr fantasievollem Spiel und zu einem breiteren Spektrum an Spielerfahrungen für alle geführt hat. Der Zugang zur Natur hat die Spielplätze nachhaltiger werden lassen und die Wartungskosten gesenkt.
Neben der physischen Barrierefreiheit und den natürlichen Merkmalen sind die Spielplätze so gestaltet, dass sie den Bedürfnissen von Kindern mit geistigen Beeinträchtigungen, Intelligenzminderung und sensorischen Behinderungen gerecht werden, indem sie mit sensorischen Spielgeräten, Ruhezonen, inklusiven Spielstrukturen und einer klaren Beschilderung ausgestattet sind. Diese Gestaltungselemente zielen darauf ab, ein unterstützendes und inklusives Umfeld für alle Kinder zu schaffen, in dem sie sich mit Gleichaltrigen treffen können.
Eine lese- und schreibfreundliche lokale Behörde
Der Grafschaftsrat von South Dublin hat sich als lese- und schreibfreundliche lokale Behörde etabliert und führt Maßnahmen und Pläne durch, die von der National Adult Literacy Agency für einfaches Englisch anerkannt sind. Der Unternehmensplan 2020-2024 zeugt von diesem Engagement und stellt sicher, dass die Strategien und Pläne des Rates regelmäßig auf sprachliche Aspekte im Zusammenhang mit Gleichstellung, Barrierefreiheit und einfachem Englisch überprüft werden..
Barrierefreie Kommunikation
Taktile Beschilderungen und in Braille wurden in der gesamten Grafschaft eingeführt und erstrecken sich auch auf Bürgerämter, Bibliotheken, Einrichtungen im Tallaght Stadium und in Gemeindezentren. Zusätzliche Maßnahmen wie die Bereitstellung von Induktionsschleifen und des irischen Ferndolmetschdienstes für Menschen mit Hörbehinderungen unterstreichen das Engagement des Grafschaftsrates South Dublin für Barrierefreiheit.
Inklusive Bildung
Die Kindergärten, Schulen und Spielplätze des Grafschaftsrats South Dublin bieten barrierefreie Einrichtungen, fördern durch Bildungsprogramme eine Kultur des Respekts und des Verständnisses in Schulen und beim Personal und bieten individuelle Unterstützungsdienste für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die aktive Teilhabe aller Kinder zu gewährleisten, unabhängig von ihren Fähigkeiten oder ihrem Hintergrund. Der Grafschaftsrat South Dublin sorgt zudem dafür, dass seine Bibliotheken autismusfreundlich sind und Ressourcen und Einrichtungen anbieten, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Rechtlich und politisch untermauertes Engagement
Das Engagement der Grafschaft South Dublin für Barrierefreiheit spiegelt sich in verschiedenen politischen Dokumenten wider, darunter dem Unternehmensplan 2020-2024, dem Grafschaftsentwicklungsplan 2022-2028, dem Rahmenplan für die Gleichstellung im öffentlichen Sektor und der Menschenrechtsverpflichtung, der Wohnungs- und Behindertenstrategie der Grafschaft South Dublin und dem Entwicklungsplan „Unsere Bibliotheken, unsere Zukunft“ für die Bibliotheken in South Dublin 2023-2027.
Einbeziehung der Gemeinschaft
Der Grafschaftsrat South Dublin bezieht Menschen mit Behinderungen durch Initiativen wie das 2010 eingerichtete Beratungs- und Konsultationsgremium für Behinderte aktiv in seine Entscheidungsprozesse ein. Dieses Gremium, das sich aus Personen zusammensetzt, die ein persönliches oder berufliches Interesse an Barrierefreiheit haben, stellt unschätzbare Erkenntnisse bereit, um zu gewährleisten, dass Einrichtungen, Dienste und Aktivitäten so gestaltet sind, dass sie für die gesamte Gemeinschaft barrierefrei sind.
Der Rat setzt sich weiterhin für eine kontinuierliche Verbesserung ein und hat Maßnahmen ergriffen, um wirksam mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren, einschließlich der Verdolmetschung der irischen Gebärdensprache, der Bereitstellung von Kommunikationstafeln in Spielbereichen und der Einholung von Rückmeldungen zu deren Wirksamkeit.
Teilnahme am Access City Award 2025
Setzen Sie sich besonders dafür ein, das Leben von Menschen mit Behinderungen in Ihrer Stadt zu erleichtern? Bewerben Sie sich für den Access City Award 2025 und werden Sie Teil der Familie!
Der Access City Award wird von der Europäischen Kommission in Partnerschaft mit dem Europäischen Behindertenforum organisiert. Dieser Preis würdigt die Arbeit der Städte für mehr Barrierefreiheit, insbesondere für Menschen mit Behinderungen.
Die Teilnahme am Award stellt eine Möglichkeit dar, europaweit Anerkennung zu erhalten, und bietet die einzigartige Chance, sich mit anderen europäischen Städten zu vernetzen, die sich für Barrierefreiheit einsetzen, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und zusammenzuarbeiten. So werden sie noch lebenswerter und anziehender.
Die Gewinnerstädte erhalten einen Geldpreis:
- 1. Preis: 150 000 EUR
- 2. Preis: 120 000 EUR
- 3. Preis: 80 000 EUR
Die Bewerbung
Bewerben können sich die Behörden von Städten mit über 50 000 Einwohnerinnen und Einwohnern in einem EU-Mitgliedstaat. In Mitgliedstaaten mit weniger als zwei Städten dieser Größe können auch städtische Gebiete, die aus zwei oder mehr Städten bestehen, teilnehmen, wenn ihre Gesamteinwohnerzahl 50 000 Einwohner übersteigt.
Der Bewerbungszeitraum beginnt jedes Jahr. Bewerbungen sind möglich durch das Ausfüllen und Einreichen eines Online-Bewerbungsformulars innerhalb der festgelegten Frist. Alle notwendigen Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des Access City Awards.
Zur Unterstützung werden die Teilnahmebedingungen und ein Leitfaden in allen EU-Amtssprachen zur Verfügung stehen.
Alle zulässigen Städte können sich jedes Jahr erneut um den Access City Award und die besonderen Erwähnungen bewerben, einschließlich der Gewinner des zweiten und dritten Preises und der Städte mit besonderer Erwähnung aus früheren Ausgaben. Frühere Gewinner des ersten Preises können sich innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren nach der Verleihung des Access City Awards in einem bestimmten Jahr nicht erneut bewerben.
Auswahlverfahren und Kriterien
Sobald der Bewerbungsprozess abgeschlossen ist, erfolgt der Auswahlprozess in zwei Phasen: die Vorauswahl auf nationaler Ebene und die Endauswahl auf europäischer Ebene.
Die nationalen Jurys in jedem Land wählen unter den nationalen Bewerbern maximal drei Städte aus. Diese Vorauswahl gelangt in die zweite Phase des Wettbewerbs und wird von der europäischen Jury bewertet.
Die Jurys werden die getroffenen und geplanten Maßnahmen in den folgenden Bereichen prüfen:
- bauliche Umgebung und öffentlicher Raum,
- Verkehr und zugehörige Infrastruktur,
- Information und Kommunikation, einschließlich neuer Technologien,
- öffentliche Einrichtungen und Dienstleistungen.
Die Jurys bewerten die Bewerbungen unter Berücksichtigung der folgenden sechs Kriterien:
- Reichweite der Maßnahmen,
- Verantwortlichkeit, Maß an Engagement,
- Wirkung,
- Qualität und Nachhaltigkeit der Ergebnisse,
- Einbindung von Menschen mit Behinderungen und einschlägigen Partnern,
- soziale Innovation.
Behalten Sie unsere Website für Neuigkeiten zu den endgültigen Kriterien immer im Blick.
Nach der Bewertung durch die EU-Jury werden die Finalisten von der Europäischen Kommission bekanntgegeben.
Der Gewinner des Access City Award 2025 wird während der Preisverleihung bekannt gegeben. Die Preisverleihung ist Teil der Konferenz zur Feier des Europäischen Tages der Menschen mit Behinderungen (28.–29. November 2024).
Kontakt
Das Sekretariat des Access City Award kann bei der Vorbereitung Ihrer Bewerbung behilflich sein. Für weitere Informationen wenden Sie sich an: secretariat@accesscityaward.eu.
Frühere Gewinner des Access City Awards
Die Gewinner des Access City Awards 2024 werden sich nun in die Reihe der zahlreichen Gewinner des Access City Awards einreihen.
| 1. Preis | 2. Preis | 3. Preis | Besondere Erwähnung | Besondere Erwähnung | Besondere Erwähnung | Besondere Erwähnung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2023 | Skellefteå, Schweden | Córdoba, Spanien | Ljubljana, Slowenien | Mérida, Spanien | Hamburg, Deutschland | Grenoble, Frankreich | - | |
| 2022 | Stadt Luxemburg, Luxemburg | Helsinki, Finnland | Barcelona, Spanien | Porto, Portugal | Palma, Spanien | Löwen, Belgien | - | |
| 2021 | Jönköping, Schweden | Bremerhaven, Deutschland | Gdynia, Polen | Poznań, Polen | Komotini, Griechenland | Florenz, Italien | - | |
| 2020 | Warschau, Polen | Castellón de la Plana, Spanien | Skellefteå, Schweden | Evreux, Frankreich | Tartu, Estland | Chania, Griechenland | - | |
| 2019 | Breda, Niederlande | Evreux, Frankreich | Gdynia, Polen | Vigo, Spanien | Kaposvár, Ungarn | Viborg, Dänemark | Monteverde, Italien | |
| 2018 | Lyon, Frankreich | Ljubljana, Slowenien | Stadt Luxemburg, Luxemburg | Viborg, Dänemark | - | - | - | |
| 2017 | Chester, Vereinigtes Königreich | Rotterdam, Niederlande | Jūrmala, Lettland | Lugo, Spanien | Skellefteå, Schweden | Alessandria, Italien | Funchal, Portugal | |
| 2016 | Mailand, Italien | Wiesbaden, Deutschland | Toulouse, Frankreich | Vaasa, Finnland | Kaposvár, Ungarn | - | - | |
| 2015 | Borås, Schweden | Helsinki, Finnland | Ljubljana, Slowenien | Arona, Spanien | Stadt Luxemburg, Luxemburg | Logroño, Spanien | Budapest, Ungarn | |
| 2014 | Göteborg, Schweden | Grenoble, Frankreich | Poznań, Polen | Belfast, Vereinigtes Königreich | Dresden, Deutschland | Burgos, Spanien | Málaga, Spanien |
| Gewinner | Zweitplatzierter | Zweitplatzierter | Zweitplatzierter | Besondere Erwähnung | Besondere Erwähnungn | Besondere Erwähnung | Besondere Erwähnung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2013 | Berlin, Deutschland | Nantes, Frankreich | Stockholm, Schweden | - | Gdynia, Polen | Bilbao, Spanien | Pamplona, Spanien | Tallaght, Irland | ||
| 2012 | Salzburg, Österreich | Krakau, Polen | Marburg, Deutschland | Santander, Spanien | Terrassa, Spanien | Ljubljana, Slowenien | Olomouc, Tschechien | Grenoble, Frankreich | ||
| 2011 | Ávila, Spanien | Barcelona, Spanien | Köln, Deutschland | Turku, Finnland | Barnsley, Vereinigtes Königreich | Dublin, Irland | Grenoble, Frankreich | Malmö, Schweden |
Zu dieser Veröffentlichung
Luxemburg: Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union, 2023
© Europäische Union, 2023
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