Länderberichte

Ӧsterreich

Monitor Toolbox - Österreich

Überblick

Wenngleich österreichische Schülerinnen und Schüler bessere Leistungen erzielen als die meisten ihrer europäischen Altersgenossen, hat sich das Niveau der Grundkompetenzen in den letzten zehn Jahren verschlechtert. Die Bildungsergebnisse sind nach wie vor stark mit dem sozioökonomischen Hintergrund und dem Migrationshintergrund verbunden. Trotz der Bemühungen, die Zahl der Plätze in der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung (FBBE) zu erhöhen, insbesondere für Kinder im Alter von unter drei Jahren, reicht die Zahl der vorhandenen Plätze immer noch nicht aus. Österreich konzentriert sich auf die Entwicklung eines umfassenden Qualitätsmonitoringsystems, einschließlich neu eingeführter standardisierter Tests, der Verbesserung der Lesekompetenzen durch einen speziellen Rahmen und gezielte Initiativen sowie der Steigerung der Attraktivität des Lehrberufs.

Die Einschreibungsquoten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik (MINT) liegen über dem EU-Durchschnitt, und Österreich ergreift eine Vielzahl von Maßnahmen, um die MINT-Bildung, insbesondere unter Frauen, weiter zu fördern. Das Berufsbildungssystem zeichnet sich durch Lernen am Arbeitsplatz und gute Beschäftigungsaussichten aus. Bei den jüngsten Reformen der beruflichen Aus- und Weiterbildung stehen grüne Kompetenzen und Nachhaltigkeit im Fokus. Die Zahl der Hochschulabschlüsse steigt, und die österreichische Regierung hat Arbeiten an einer neuen Hochschulstrategie angekündigt. Die Teilnahme an der Erwachsenenbildung nimmt ebenfalls zu, hat aber noch nicht wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht.

1. Bildung in mint-fächern

Bei den MINT-Studiengängen entfällt der Großteil der Einschreibungen auf den Bereich Ingenieurwissenschaften. Im Jahr 2023 lag die Quote der Einschreibungen in MINT-Studiengängen bei 29,3 % und damit zwar über dem EU-Durchschnitt von 26,9 %, aber unter dem vorgeschlagenen EU-Ziel von 32 %. Der Großteil der Einschreibungen entfällt auf die Ingenieurwissenschaften (52,1 %), gefolgt von Naturwissenschaften und Mathematik (26,7 %) sowie Informations- und Kommunikationstechnik (IKT, 21,2 %). Auch auf Promotionsebene dominierten die Ingenieurwissenschaften – sie machten 46,7 % der Doktorandeneinschreibungen in MINT-Studiengängen aus. Gemessen am Anteil an der Gesamtzahl der Doktorandeneinschreibungen in allen Studienbereichen lag der Anteil der IKT bei 5,9 % und damit über dem vorgeschlagenen EU-Ziel von 5 %. Jüngste Studienfachbewertungen an der Universität Wien deuten auf eine hohe Zufriedenheit der Studierenden mit dem Unterricht in MINT-Fächern hin, insbesondere in den Bereichen Informatik und Mathematik (Universität Wien, 2024).

Österreich strebt eine stärkere Teilnahme von Frauen an MINT-Studiengängen an. Der im Jahr 2022 veröffentlichte Hochschulplan 2030 (BMBWF, 2022) zielt darauf ab, den Frauenanteil im MINT-Bereich bis 2030 von 33 % auf 38 % zu erhöhen. Im Jahr 2023 waren jedoch nur 32,5 % der Studierenden im MINT-Bereich Frauen (was in etwa dem EU-Durchschnitt entspricht, aber unter dem vorgeschlagenen EU-Ziel von 40 % liegt). Darüber hinaus waren Frauen im MINT-Bereich besonders in der IKT unterrepräsentiert, wo sie nur 21,4 % der Doktorandinnen und Doktoranden ausmachten (gegenüber dem vorgeschlagenen EU-Ziel von 33 %). Bemerkenswert ist, dass 50,9 % der Einschreibungen in Naturwissenschaften und Mathematik im Jahr 2023 auf Frauen entfielen (EU-Durchschnitt: 51,5 %), was auf Geschlechterparität in diesen Bereichen hindeutet. Zu den Initiativen zur Steigerung des Anteils von Frauen in MINT-Berufen gehört die geplante Verlängerung des Österreichischen Fonds zur Stärkung und Förderung von Frauen und Mädchen – „Let’s Empower Austria“ (LEA), der Workshops, Seminare, Projekte und Veranstaltungen organisiert, um Frauen über unterschiedliche Karrieremöglichkeiten zu informieren (BMFWF, 2025).

Abbildung 1: Anteil der Frauen in MINT-Studiengängen (2023)

Quelle: Eurostat, educ_uoe_enrt03.

Österreich schneidet bei der Entwicklung digitaler Kompetenzen sehr gut ab. Wie im Bericht über den Stand der digitalen Dekade 2024 hervorgehoben wird, verfügen 64,7 % der österreichischen Bevölkerung über grundlegende digitale Kompetenzen, was über dem EU-Durchschnitt von 55,6 % liegt (Europäische Kommission, 2024a). Zur Förderung der digitalen Kompetenzen ist im strategischen Digitalen Aktionsplan Austria 2050 eine bessere Integration digitaler Kompetenzen in alle Bildungslehrpläne vorgesehen, insbesondere in den MINT-Fächern, wo digitale Kompetenzen die Problemlösungsfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler verbessern und sie auf technologieorientierte Berufe vorbereiten (Voogt et al., 2015; OECD, 2020). Dieser Fokus ist von entscheidender Bedeutung, da die österreichische Wirtschaft zunehmend auf digitale Technologien und Innovationen setzt und daher Arbeitskräfte benötigt, die über Anpassungsfähigkeit und kritisches Denken für das digitale Zeitalter verfügen (Digital Watch Observatory).

In Österreich wurden mehrere Reformen durchgeführt, um die Zahl der MINT-Lernenden zu erhöhen und das geschlechtsspezifische Gefälle in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu verringern. Im Jahr 2023 waren 40,0 % der Lernenden, die eine mittlere berufliche Aus- und Weiterbildung absolvierten, in MINT-Fächern eingeschrieben, verglichen mit einem EU-weiten Durchschnitt von 36,3 %. Von diesen Lernenden war weniger als jeder Sechste weiblich (14,8 %), gegenüber einem EU-Durchschnitt von 15,4 % und dem vorgeschlagenen EU-Ziel von 25 %. Um diesen Anteil zu erhöhen, bietet der Arbeitsmarktservice (AMS) Unterstützung für Frauen, die eine berufliche Aus- und Weiterbildung in Bereichen mit Fachkräftemangel anstreben. Zu diesen Bereichen gehören Berufe in den Bereichen Bau und Ingenieurwesen, Einzelhandel, Verkehr und Logistik sowie medizinische Versorgung (Migrationsplattform der österreichischen Regierung, 2025).

Die Regierung hat mehrere Initiativen zur Förderung der Bildung in MINT-Fächern auf den Weg gebracht. Der Aktionsplan „MI(N)Tmachen“ zielt darauf ab, durch Verbesserung der wissenschaftliche Kompetenz und durch Stärkung des Interesses junger Menschen an MINT-Fächern den Fachkräftemangel zu beheben. Die wichtigsten Ziele bis 2030 sind die Erhöhung der Zahl der Hochschulabsolventinnen und ‑absolventen in MINT-Fächern um 20 % und die Anhebung des Anteils weiblicher Absolventen in technischen Fächern um 5 % (Cedefop und ReferNet. 2025a). Im Rahmen der Leistungsvereinbarungen 2025-2027 sind 4,4 Mrd. EUR, d. h. 30,2 % der im Rahmen der Leistungsvereinbarungen zugewiesenen Gesamtmittel in Höhe von 14,5 Mrd. EUR, für den MINT-Sektor vorgesehen. Gemäß dem aktuellen Fachhochschul-Entwicklungs- und Finanzierungsplan 2023/24 – 2025/26 sollen bis 2026 1 050 neue, vom Bund finanzierte Studienplätze in zukunftsorientierten MINT-Fächern mit Schwerpunkt auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit geschaffen werden. Ferner wurde für Kindergärten und alle Schulen ein MINT-Gütesiegel eingeführt. Das Projekt „DigiPro II“ ist auf die Förderung digitaler Lehrmethoden ausgerichtet und wurde auf die Bereiche Elektrotechnik und Informationstechnologie ausgeweitet. Mit dem Pilotprogramm „MINT-Mittelschule“ wurde das MINT-Fächerbündel als neuer bereichsübergreifender, projektorientierter Unterrichtsgegenstand in 57 ausgewählten Mittelschulen eingeführt (Rölz und Höller, 2024).

2. Frühkindliche betreuung, bildung und erziehung

Die Teilnahme an frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung (FBBE) hat zugenommen, liegt aber weiterhin unter dem EU-Durchschnitt. Im Jahr 2023 lag die Teilnahmequote für Kinder im Alter zwischen drei Jahren und dem gesetzlichen Einschulungsalter bei 91,2 %, was einem Anstieg um 3,1 Prozentpunkte seit 2015 entspricht. Österreich plant für Anfang 2026 ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr. Im Jahr 2024 nahmen 30,2 % der Kinder unter drei Jahren an formaler Kinderbetreuung teil (gegenüber einem EU-Durchschnitt von 39,3 %), was nahe am nationalen Barcelona-Ziel von 31,9 % liegt. Die Teilnahme von benachteiligten Kindern (21,1 % gegenüber einem EU-Durchschnitt von 23,6 %) liegt jedoch hinter der ihrer bessergestellten Altersgenossen zurück (32,3 % gegenüber einem EU-Durchschnitt von 43,9 %).

Als Reaktion auf den starken Anstieg der Nachfrage nach FBBE-Plätzen wurde das Platzangebot erheblich ausgeweitet. Zwischen 2013 und 2023 stieg die Zahl der Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren um 9,9 %, während sie im EU-Durchschnitt um 8,2 % zurückging (Europäische Kommission/Eurydice, 2025). Es besteht ein Mangel an Plätzen, insbesondere für Kinder unter drei Jahren, wobei es deutliche regionale Unterschiede gibt. Um diesen Mangel zu beheben, investiert Österreich 4,5 Mrd. EUR, um bis 2030 unter anderem 50 000 zusätzliche Plätze zu schaffen (Hulpia et al., 2024). Die Ausweitung des FBBE-Angebots wird zudem mit Mitteln aus der Aufbau- und Resilienzfazilität unterstützt. Die steigende Zahl von Kindern in Verbindung mit der erheblichen Ausweitung des Platzangebots hat jedoch zu einem erheblichen Personalmangel geführt (Hulpia et al., 2024). Um diesem Personalmangel zu begegnen, hat Österreich einen neuen Universitätslehrgang für FBBE namens „Elementar+“ eingeführt, der im akademischen Jahr 2025/26 startet. Während die Ausbildung von qualifiziertem Personal auf Bundesebene geregelt ist, fehlt es für Hilfskräfte auf regionaler Ebene an klaren Bedingungen (Hulpia et al., 2024). Der Rat der Europäischen Union forderte Österreich in der länderspezifischen Empfehlung aus dem Jahr 2025 (im Rahmen des Europäischen Semesters) auf, die Qualität und Verfügbarkeit von Kinderbetreuungsangeboten zu verbessern (Rat der Europäischen Union, 2025).

3. Schulbildung und grundfertigkeiten

Ein Viertel der jungen Menschen in Österreich verfügt nicht über ein Mindestniveau an Grundfertigkeiten, dennoch schneiden österreichische Schülerinnen und Schüler besser ab als der EU-Durchschnitt. Die unterdurchschnittlichen Leistungen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften haben seit 2012 zugenommen, wie aus der PISA-Studie 2022 hervorgeht. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit unterdurchschnittlichen Leistungen in Mathematik stieg von 21,1 % im Jahr 2018 auf 24,9 % im Jahr 2022 (gegenüber einem Anstieg im EU-Durchschnitt von 22,9 % auf 29,5 %). Der Anteil der leistungsstärksten Schülerinnen und Schüler in Mathematik lag über dem EU-Durchschnitt (10,3 % gegenüber 7,9 %), ist seit 2015 jedoch um 2,2 Prozentpunkte zurückgegangen. Dennoch ist die Verschlechterung der Ergebnisse weniger stark ausgeprägt als im EU-Durchschnitt, und österreichische Schülerinnen und Schüler schneiden insgesamt immer noch besser ab als ihre Altersgenossen in der übrigen EU. Im Jahr 2025 startete Österreich die Online-Plattform „Digitale Drehtür“, die auf die Förderung sämtlicher – insbesondere aber begabter – Schülerinnen und Schüler in den Bereichen MINT, Deutsch, Kunst und interdisziplinäre Kompetenzen abzielt. Um leistungsstarke Schülerinnen und Schüler weiter zu unterstützen, hat Österreich seit 2024 mehrere Initiativen auf den Weg gebracht, die individualisierte Lernerfahrungen bieten: die Forschungswoche „Vifzack Academy“, den Young Talents Club für kleine Forschungsprojekte sowie die Science Clubs. Überdies ist die Einrichtung einer besonderen Form von Sekundarschulen im akademischen Bereich für begabte Schülerinnen und Schüler geplant.

Die Ungleichheiten im Bildungsbereich nehmen zu, wobei der sozioökonomische Hintergrund erheblichen Einfluss auf die Leistung hat. Nur 15,0 % (EU-Durchschnitt: 16,3 %) der benachteiligten Schülerinnen und Schüler verfügen über ein gutes Niveau an Grundfertigkeiten (mindestens Niveau 4 in mindestens einem PISA-Bereich), was einem Rückgang gegenüber 20,6 % (EU-Durchschnitt: 21,1 %) im Jahr 2015 entspricht. Gleichzeitig schneiden 62,8 % der bessergestellten Schülerinnen und Schüler bei den Grundfertigkeiten gut ab (gegenüber einem EU-Durchschnitt von 59,0 %). Im Jahr 2020 führte Österreich ein Sommerschulprogramm ein, das aufgrund der hohen Nachfrage erheblich ausgeweitet wurde. Die Sommerschulen bieten personalisierte Unterstützung, um Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, bei den Grundkompetenzen aufzuholen, und sicherzustellen, dass sie gut auf das nächste Schuljahr vorbereitet sind. Wenn Lehrkräfte an Pflichtschulen einen Unterstützungsbedarf feststellen, müssen die Schülerinnen und Schüler Förderunterricht besuchen. Um die Chancengleichheit im Bildungswesen zu verbessern, erhalten Schulen, die mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind, zusätzliche Mittel, die für psychosoziale Unterstützung, Coaching oder schulische Entwicklungsmaßnahmen verwendet werden können (Bundeskanzleramt der Republik Österreich, 2025). Dieser „Chancenbonus“ basiert auf einem Sozialindex, der die Bildung der Eltern und die zu Hause gesprochene Sprache berücksichtigt. Der Rat der Europäischen Union forderte Österreich auf, Maßnahmen zur Anhebung des Niveaus der Grundkompetenzen zu ergreifen (Rat der Europäischen Union, 2025).

Projekt „100 Schulen – 1000 Chancen“ (2021-2025)

Im Jahr 2021 startete das österreichische Bundesministerium für Bildung (BMB) gemeinsam mit der Universität Wien ein Projekt zur Unterstützung von Schulen, die unter schwierigen Bedingungen arbeiten.

Im Rahmen dieses Projekts mit dem Namen „100 Schulen – 1000 Chancen“ sollte untersucht werden, wie Schulen, die aufgrund ihres Standorts und der unterschiedlichen sozialen Hintergründe ihrer Schülerinnen und Schüler vor besonderen Herausforderungen stehen, diese bewältigen können und was getan werden kann, um sie dabei zu unterstützen. Das Projekt umfasste 100 Pflichtschulen in ganz Österreich, die individuelle Unterstützungspakete erhielten, die hauptsächlich aus Ausrüstung und Lernmaterialien bestanden. Insgesamt wurden 15 Mio. EUR für das Projekt bereitgestellt, wobei sich die Schulen einzeln um die Förderung bewerben mussten.

Quelle: https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/zrp/100schulen_1000chancen.html

Österreich hat eine umfassende Strategie entwickelt, um die Lesekompetenzen der Schülerinnen und Schüler systematisch zu fördern. Im Rahmen der Strategie zur Verbesserung der Lesekompetenzen aller Schülerinnen und Schüler in allen Schulstufen wurde das landesweite Lesegütesiegel für Grundschulen eingeführt, um deren Bemühungen zur Entwicklung der Lesekompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen. Durch dieses Siegel werden die Schulen ermutigt, sich auf die Lesekompetenzen von Kindern zu konzentrieren, indem ein strukturierter Rahmen geschaffen wird. Ein auf dem Lehrplan basierender Kriterienkatalog dient als Richtschnur für die Umsetzung eines nachhaltigen Leseunterrichts und bietet Instrumente zur Ermittlung der Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler. Zur Identifikation hochwertigen Lesematerials wurden im Herbst 2024 Leitlinien zu qualitativen Anforderungen veröffentlicht (BMBWF, 2024a), und die Website Literacy.at wird kontinuierlich als Informations- und Vernetzungsplattform für die Leseförderung ausgebaut.

Österreichische Achtklässler weisen im Allgemeinen überdurchschnittliche digitale Kompetenzen auf, dennoch bestehen nach wie vor erhebliche Leistungsunterschiede. Bei der Informations- und Computerkompetenz liegt die Leistung der Schülerinnen und Schüler in Österreich zwar 13 Punkte über dem EU-Durchschnitt, trotzdem ist bei 39 % das Niveau dieser Kompetenzen unzureichend (EU-Durchschnitt: 43 %). Leistungsunterschiede sind nach Geschlecht, sozioökonomischem Hintergrund und Migrationshintergrund erkennbar. Schülerinnen und Schülern mit hohem sozioökonomischem Status verzeichnen einen Vorteil von 36 Punkten (EU-Durchschnitt: 42 Punkte). Ebenso weisen junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund einen Leistungsunterschied von 28 Punkten auf, was dem EU-Durchschnitt entspricht. Unter Berücksichtigung des sozioökonomischen Hintergrunds verringert sich der Unterschied auf immer noch beachtliche 17 Punkte und ist somit weniger stark ausgeprägt als bei anderen Grundkompetenzen (Rölz und Höller, 2024). Um die digitalen Kompetenzen zu verbessern, wurde in der Sekundarstufe I im Schuljahr 2022/2023 das Pflichtfach „Digitale Grundbildung“ eingeführt (Rölz und Höller, 2024). Seit Mai 2025 herrscht an österreichischen Schulen ein allgemeines Verbot von Smartphones für Schülerinnen und Schüler bis zur achten Schulstufe (einschließlich). Lehrkräfte können im Einzelfall jedoch die Nutzung von Smartphones in ihrem Unterricht ermöglichen (BMBWF, 2025).

Österreich verstärkt seine Monitoring mit dem neuen QMS 2.0. Im Jahr 2021 hat Österreich das Qualitätsmanagementsystem für Schulen – QMS eingeführt, in dem die bisher getrennten QM-Systeme für allgemeinbildende Schulen und für berufsbildende Schulen zusammengeführt wurden (Europäische Kommission, 2024b; BMBWF, 2024b). Das Ende des Schuljahres 2024/2025 markierte die Beendigung der ersten Entwicklungsphase und den Beginn des QMS 2.0, bei dem der Schwerpunkt auf neuen Themen und Herausforderungen, darunter pädagogische Rahmenbedingungen und Schulentwicklungsziele, liegt. Das QMS stützt sich auf Daten aus dem Bildungsmonitoring sowie internen und externen Evaluierungen, aber auch auf Rückmeldungen von Lehrkräften und von Schülerinnen und Schülern. Eine Datenquelle ist die individuelle Kompetenzmessung PLUS (IKMPLUS) für die Schulstufen 3, 4, 7 und 8. Der erste Erhebungsdurchgang wurde im Schuljahr 2023/2024 abgeschlossen. Bei der IKMPLUS werden jährlich Informationen auf individueller Ebene erhoben. Im Abstand von drei Jahren werden die Ergebnisse aus je drei Erhebungsdurchgängen zusammengefasst. Diese Daten sollen Lehrkräften und Schulen dabei helfen, den Unterricht und das Lernen zu verbessern (BMBWF, 2024b).

Es gibt eine Vielzahl von Maßnahmen, die darauf abzielt, die Attraktivität des Lehrberufs zu erhöhen. Im Jahr 2024/2025 wurde erstmals ein Berufsbild für Lehrerinnen und Lehrer erarbeitet, in dem die Anforderungen und Einflussfaktoren beschrieben werden, die die Persönlichkeits- und Kompetenzprofile der Lehrkräfte der Zukunft prägen (BMB, 2025). Das Berufsbild dient auch als Qualitätsrahmen, der alle Kernkompetenzen abbildet, die Lehrkräfte für den Bereich Lesen erwerben sollten. Im Regierungsprogramm 2025-2029 ist eine stärkere Verknüpfung der Ausbildung von Lehrkräften mit praktischen Herausforderungen vorgesehen sowie die Möglichkeit eines dualen Ausbildungswegs, bei dem die Studierenden während ihres Studiums ein Semester lang an ausgewählten Schulen unterrichten. Um das Wohlbefinden der Lehrkräfte an Schulen zu verbessern und ihnen dabei zu helfen, mit schwierigen Situationen umzugehen, werden besondere Maßnahmen wie beispielsweise Gewaltprävention als Teil der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung eingeführt (Bundeskanzleramt der Republik Österreich, 2025). Zur Verbesserung und Digitalisierung des Einstellungsverfahrens für Lehrkräfte werden alle offenen Stellen nun am selben Tag auf der Plattform des Ministeriums veröffentlicht, was eine zentralisierte Bearbeitung der Bewerbungen ermöglicht. Darüber hinaus werden administrative Angelegenheiten wie das Einreichen von Formularen, die Kommunikation innerhalb des Bildungssystems und interne Versetzungen von Lehrkräften durch eine App vereinfacht.

4. Berufliche aus- und weiterbildung

Schülerinnen und Schüler der Berufsbildung haben in Österreich zahlreiche Möglichkeiten für Lernen am Arbeitsplatz und eine hohe Beschäftigungsquote. Im Jahr 2024 war bei 84,7% der Absolventinnen und Absolventen Lernen am Arbeitsplatz Teil der Berufsbildung (EU-Durchschnitt: 65,2 %). Die Beschäftigungsergebnisse sind sehr gut: 88,3 % der Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Erstausbildung waren im Jahr 2024 in Arbeit, verglichen mit einem EU-Durchschnitt von 82,4 %. Das Bundesgesetz über die höhere berufliche Bildung (HBB-Gesetz) ist am 1. Mai 2024 in Kraft getreten und ermöglicht die Einrichtung neuer Module und Qualifikationen der höheren beruflichen Bildung entsprechend den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes (BMWET, 2025). Die erste eingeführte Pilotqualifikation lautet „Technische Beratung für Energieeffizienz“. Nach Angaben der Wirtschaftskammer Österreich könnten bis zu 2,4 Millionen Fachkräfte von höheren beruflichen Qualifikationen profitieren (Wirtschaftskammer, 2024). Ferner wurden drei neue Ausbildungsberufe in verschiedenen Bereichen eingeführt; „Faserverbundtechnik“, „Fernwärmetechnik“ und „Klimagärtnerin/Klimagärtner“. Des Weiteren gibt es den „Green Skills Competence Centre“-Award, der an berufsbildende Schulen verliehen wird, die Wert darauf legen, ihren Schülerinnen und Schülern grüne Kompetenzen zu vermitteln. Dieser Award und das Ausbildungspaket zeigen das Engagement für die Unterstützung des grünen Wandels innerhalb des Berufsbildungssystems (Cedefop und ReferNet, 2025b). Im März 2024 stellte Österreich einen Fahrplan für die nationale Aus- und Weiterbildung für einen klimaneutralen Bausektor vor, der im Rahmen des EU-Projekts „ReBUSk“ entwickelt wurde, mit dem Ziel, klimarelevante Kompetenzen in alle Aus- und Weiterbildungsprogramme zu integrieren (ReferNet Austria; Cedefop, 2024).

Zur Behebung des Fachkräftemangels bedarf es einer besseren Eingliederung von unterrepräsentierten Gruppen in den Arbeitsmarkt. Die PISA-Studie 2022 hat ergeben, dass in Mathematik und Lesen erhebliche Leistungsunterschiede zwischen Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund und Schülerinnen und Schülern ohne Migrationshintergrund bestehen (OECD, 2023). Menschen mit Migrationshintergrund sind in der Gruppe mit dem niedrigsten Bildungsniveau überrepräsentiert. Minderjährige ohne unbefristete Aufenthaltserlaubnis, z. B. Asylsuchende, über deren Antrag noch nicht entschieden wurde, unterliegen nicht dem Ausbildungspflichtgesetz, wodurch bei ihnen ein erhöhtes Risiko des frühen Schulabgangs besteht. Gleichzeitig herrscht auf dem Arbeitsmarkt in verschiedenen Bereichen Fachkräftemangel. Eine Initiative, die sich mit diesen Mangel befasst, ist das Wiener Jugendcollege. Diese Initiative wurde von der Stadt Wien und vom Arbeitsmarktservice (AMS) ins Leben gerufen und richtet sich an Personen, denen der Flüchtlingsstatus oder subsidiärer Schutz gewährt wurde. Im Jugendcollege Wien werden junge Geflüchtete durch Sprach- und Grundbildungskurse in einem schulähnlichen System auf die berufliche Aus- und Weiterbildung vorbereitet. Mithilfe staatlicher Mittel wurde das Programm im Jahr 2024 auf jährlich 5 000 Plätze ausgeweitet (Cedefop und ReferNet, 2025b).

5. Hochschulbildung

Die Zahl der Hochschulabschlüsse steigt weiter an, obwohl ein solcher Abschluss nur einen geringen Beschäftigungsvorteil bietet. Im Jahr 2024 verfügten 44,1 % der jungen Menschen im Alter von 25 bis 34 Jahren über einen Hochschulabschluss, was dem EU-Ziel von 45 % für 2030 nahekommt. Seit 2015 ist die Quote um 5,5 Prozentpunkte gestiegen. Frauen verfügen deutlich häufiger über einen Hochschulabschluss als Männer (50,2 % vs. 38,3 %), was zu einem geschlechtsspezifischen Gefälle (11,9 Prozentpunkte) führt, das etwa dem EU-Durchschnitt (11,2 Prozentpunkte) entspricht und sich seit 2015 verdoppelt hat (+5,7 Prozentpunkte). Besonders hoch ist der Anteil junger Menschen mit Hochschulabschluss bei denjenigen, die in einem anderen EU-Land geboren wurden (50,3 % gegenüber einem EU-Durchschnitt von 42,6 %), und bei denjenigen, die in Städten leben (52,4 %). Der Anteil unterscheidet sich auch zwischen den neun Bundesländern Österreichs und reicht von 53,1 % in Wien bis 34,0 % in Vorarlberg. Hochschulbildung bietet in Österreich nur einen geringen Beschäftigungsvorteil. Bei jungen Hochschulabsolventinnen und ‑absolventen im Alter von 20 bis 34 Jahren mit tertiärem Abschluss (ISCED-Stufen 5 bis 8) ist die Beschäftigungswahrscheinlichkeit nur um 0,9 Prozentpunkte höher (89,2 %) als bei Gleichaltrigen mit einem Abschluss der Berufsbildung (ISCED-Stufen 3 und 4).

Abbildung 2: Beschäftigungsquoten von Absolventinnen und Absolventen der Berufsbildung und von Hochschulabsolventinnen und ‑absolventen (20-34 Jahre) im Zeitverlauf

Quelle: Eurostat, edat_lfse_24.

Österreich ermöglicht allen jungen Menschen den Zugang zur Hochschulbildung. Studierende aus Österreich oder einem EU- oder EWR-Staat haben freien oder offenen Zugang zur Hochschulbildung, insbesondere zu staatlichen Universitäten, an denen für die Regelstudienzeit plus zwei Semester in der Regel keine Studiengebühren anfallen. Für Vollzeitstudierende aus Österreich und internationale Studierende werden im ersten und zweiten Zyklus sowohl bedarfsorientierte als auch leistungsorientierte Stipendien angeboten. Im akademischen Jahr 2023/2024 lagen die bedarfsorientierten Stipendien zwischen 60 bis 11 724 EUR und die leistungsorientierten Stipendien zwischen 750 und 1 500 EUR. Beim Erwerb von Kompetenzen spielt die Bildung der Eltern jedoch nach wie vor eine wichtige Rolle: 61,3 % der 25- bis 44-Jährigen aus Haushalten, in denen mindestens ein Elternteil einen Hochschulabschluss oder eine gleichwertige tertiäre berufliche Qualifikation hat, erreichten ein vergleichbares Qualifikationsniveau. Im Gegensatz dazu erreichten nur 9,4 % der Menschen aus Haushalten, in denen die Eltern höchstens die Pflichtschule besucht haben, einen Hochschulabschluss (Statistik Austria, 2024).

Österreich verzeichnet einen hohen Zustrom von Studierenden, aber nur wenige bleiben und treten in den Arbeitsmarkt ein. Österreich weist eine überdurchschnittliche Mobilität von Hochschulabsolventinnen und ‑absolventen aus dem Ausland auf, wobei viele Absolventinnen und Absolventen aus anderen EU-Ländern kommen und die Mobilitätsbilanz insgesamt positiv ist. Insgesamt liegt die Auslandsmobilität von Studierenden (Mobilität zum Erwerb von Leistungspunkten + Mobilität zum Erwerb eines Hochschulabschlusses) für die ISCED-Stufen 5 bis 8 leicht über dem EU-Durchschnitt (12,8 % vs.11,0 %). In Österreich wird die Mobilität zum Erwerb von Leistungspunkten fast genauso oft von Hochschulabsolventinnen und ‑absolventen genutzt wie die Mobilität zum Erwerb eines Hochschulabschlusses, während in der EU die Mobilität zum Erwerb von Leistungspunkten im Allgemeinen häufiger ist. Österreich weist auf den ISCED-Stufen 5 bis 8 eine Mobilität aus dem Ausland zum Erwerb eines Hochschulabschlusses von 19,5 % auf. 73,6 % dieser aus dem Ausland kommenden Studierenden stammen aus anderen EU-Ländern. Durch die nationale Hochschulmobilitäts- und Internationalisierungsstrategie 2020-2030 wird die Mobilität aller Gruppen in der Hochschulbildung gefördert. Neben der Förderung hochwertiger akademischer Mobilität liegt der Schwerpunkt dieser Strategie stärker auf der Internationalisierung von Hochschuleinrichtungen. Österreich hat bei der Umsetzung der Instrumente des Bologna-Prozesses erhebliche Fortschritte erzielt, und die nationalen politischen Rahmenbedingungen unterstützen die „European Universities“-Initiative. In Österreich sind 17 Hochschulen aktiv an den „European Universities“ Allianzen beteiligt. Mehrere Allianzen haben Rechtsstatus erlangt, und eine Hochschulallianz, die von einer österreichischen Hochschuleinrichtung koordiniert wird, ist bereits nach österreichischem Recht registriert (Europäische Kommission, 2025). Allerdings hat Österreich – trotz einer positiven Mobilitätsbilanz unter Studierenden – Schwierigkeiten, globale Talente zu halten, was auf schwache Beschäftigungsergebnisse, eine hohe Steuer- und Abgabenbelastung und langwierige Visumverfahren mit hohen Ablehnungsquoten zurückzuführen ist (OECD, 2023b).

6. KOMPETENZEN ERWACHSENER UND ERWACHSENENBILDUNG

Die Teilnahme an der Erwachsenenbildung in Österreich liegt zwar über dem EU-Durchschnitt, aber nach wie vor unter dem Niveau vor der Pandemie, und der sozioökonomische Hintergrund hat einen starken Einfluss auf die Kompetenzentwicklung. Im Jahr 2022 nahmen 52,2 % der Erwachsenen an Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen teil (gegenüber einem EU-Durchschnitt von 39,5 %). Während die Quoten EU-weit stiegen, verzeichnet Österreich seit 2016 einen Rückgang um 3,1 Prozentpunkte und liegt somit fast 10 Prozentpunkte hinter seinem nationalen Ziel von 62 % für 2030 zurück. Für den Zeitraum 2022 bis 2024 ergab die Arbeitskräfteerhebung einen Anstieg der Teilnahme bei den 25- bis 64-Jährigen um 3,7 Prozentpunkte. Trotz dieses positiven Trends bleibt die Teilnahme an der Erwachsenenbildung hinter dem Niveau vor der Pandemie zurück. Während im Jahr 2019 noch 4,3 Millionen Erwachsene an Veranstaltungen der zehn größten Anbieter von Erwachsenenbildung in Österreich teilnahmen, ging diese Zahl im Jahr 2024 auf 2,5 Millionen zurück (KEBÖ, 2025). Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen dem Bildungsniveau und der Teilnahme an lebenslangem Lernen. Etwa jede vierte Person (26,7 %) mit nur einer Pflichtschulbildung hat im vergangenen Jahr an einer informellen Weiterbildung teilgenommen, während dies bei etwa der Hälfte (49,7 %) derjenigen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung der Fall war. Nur eine geringe Anzahl von Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder mit einem Abschluss einer berufsbildenden mittleren Schule (BMS) hat im vergangenen Jahr an einer formalen Ausbildung teilgenommen, d. h. etwa 2 %, im Vergleich zu 11,7 % bei Personen mit einem Sekundarschulabschluss (Matura) und 16,4 % bei Personen mit einem Hochschulabschluss.

Es gibt mehrere Initiativen, die darauf abzielen, den anhaltenden Arbeitskräftemangel in Österreich zu beheben. Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften (insbesondere im Gesundheits- und Pflegebereich, in der IT-Branche sowie in der grünen und digitalen Wirtschaft) untergräbt Investitionen, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Als Reaktion darauf wurde 2023 die Digitale Kompetenzoffensive ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die grundlegenden digitalen Kompetenzen zu verbessern und den Anteil weiblicher IKT-Fachkräfte zu erhöhen. Im Rahmen dieser Offensive wurde ein nationaler Referenzrahmen ausgearbeitet, und mehr als 31 000 Teilnehmende wurden in grundlegenden digitalen Kompetenzen geschult. Darüber hinaus unterstützt der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) im laufenden Finanzierungszeitraum mehrere Projekte im Bereich der Erwachsenenbildung, darunter „EmpowerIT Women“, ein Projekt zur Förderung des (Wieder-)Einstiegs von Frauen in digitale Berufsfelder (DKO, 2023).

Menschen mit geringer Qualifikation und Migrationshintergrund zu erreichen bleibt eine zentrale Herausforderung für Österreich. Aus der jüngsten PIAAC-Studie geht hervor, dass der Anteil der Menschen mit geringen Lese- und Schreibkompetenzen in Österreich in den letzten zehn Jahren von 16 % auf 27 % gestiegen ist (OECD, 2024). Die vom ESF+ kofinanzierte Initiative „Level Up – Erwachsenenbildung“ wurde für Erwachsene mit geringen Grundkompetenzen konzipiert. Sie umfasst Kurse zur Verbesserung der Grundkompetenzen sowie Kurse zum Erwerb eines Pflichtschulabschlusses (beide Kursarten sind qualitätsgesichert und kostenlos). Die Regierung hat zugesagt, die Initiative „Level Up – Erwachsenenbildung“ auszuweiten, um die Integration von Frauen und von Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, einschließlich der Ausweitung von Synergien im Zusammenhang mit Kinderbetreuung und Sprachunterricht. Menschen mit Migrationshintergrund weisen häufiger geringere Lese- und Schreibkompetenzen auf (OECD, 2023a) und brechen ihre Ausbildung früher ab (16,8 % gegenüber 8,1 % insgesamt), was auf Sprachbarrieren und einen schwächeren sozioökonomischen Hintergrund zurückzuführen ist (OECD, 2023a). Ab Januar 2026 wird die bisherige Bildungskarenz durch die neue Weiterbildungszeit ersetzt, bei der der Schwerpunkt stärker auf geringqualifizierten Erwachsenen liegt.

FUNDSTELLEN

Angaben zur Veröffentlichung

  • KatalognummerNC-01-25-126-DE-Q
  • ISBN978-92-68-29352-2
  • ISSN2466-9997
  • DOI10.2766/8699690

Kommentare oder Fragen sind per E-Mail an folgende Adresse zu richten:

EAC-MONITOR@ec.europa.eu