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Veröffentlicht26/03/2016
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Frist25/04/2016
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Vergeben08/06/2016
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Heute02/10/2026
Hilfsprogramme
- Weist auf CPV-Codes hin, die aus dem Text des Verfahrens abgeleitet wurden
Deutschland-Hamburg: Aushub- und Erdbewegungsarbeiten
Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) will ihre strategische Position als internationale Kongressstadt weiter
ausbauen und dafür das Congress Center Hamburg (CCH) grundlegend modernisieren. Ziel ist die nachhaltige
Steigerung der Anzahl der Kongressteilnehmer mit einer inhaltlichen Ausrichtung auf die leistungsstarken
Wirtschafts- und Wissenschaftscluster der Metropolregion Hamburg. Nach der Erweiterung des Centers im
Jahr 2007 soll dafür jetzt eine Revitalisierung und bedarfsgerechte Erneuerung des 1973 errichteten Altbaus
erfolgen.
Das CCH verfügt gegenwärtig über 23 flexibel nutzbare Säle mit bis zu 12.500 Sitzplätzen im normalen Betrieb.
Es hat eine Brutto-Grundfläche von 96.364 qm inklusive Tiefgarage. Die derzeitige bauliche Situation ist durch
zwei gegensätzliche Gebäudeteile geprägt: Auf der einen Seite steht der 2007 eröffnete neue Westteil des
Gebäudes, der mit einer großen Ausstellungshalle (7 000 m2 Nutzfläche) sowie sieben Sälen und Foyerflächen
(Nutzfläche insgesamt 2 751 m2) den aktuellen Marktanforderungen entspricht. Auf der anderen Seite steht der
Altbau, der seinerzeit als „Multifunktionsbau“ mit 2 großen, theaterbestuhlten Sälen, drei weiteren Sälen sowie
elf kleineren Gruppenräumen erbaut wurde.
Seit Errichtung des inzwischen in Teilen denkmalgeschützten Altbaus haben sich der Raumbedarf und der
Ablauf von Kongressen deutlich verändert. Die Veranstalter erwarten neben einem großen Saal vor allem
zahlreiche flexibel teilbare Gruppenräume, die bei Bedarf mit bis zu mehreren hundert Sitzplätzen ausgestattet
werden können. Zusätzlich werden Ausstellungsflächen und Kommunikationsflächen gefordert. Um langfristig
wettbewerbsfähig zu bleiben und ein weiteres Wachstum bei der Auslastung des CCH zu ermöglichen, muss
die Raumstruktur des CCH entsprechend angepasst werden.
Mit einer Machbarkeitsstudie ist 2013 die Umsetzbarkeit der für den künftigen Betrieb notwendigen
Umstrukturierungen überprüft und ein Kostenrahmen ermittelt worden. Hierauf aufbauend wurde ein
Fassadenwettbewerb ausgelobt, aus dem die Bietergemeinschaft agn Leusmann GmbH / Tim Hupe Architekten
als erster Preisträger hervorging.
Die Planung Architektur der Leistungsphasen 1 bis 5 erfolgte bzw. erfolgt für das Gebäude durch die
Hamburger Arbeitsgemeinschaft agn Leusmann und Tim Hupe Architekten und für die Freianlagen durch
RMP Stephan Lenzen Freianlagenplanung. Die Ausführungsplanung der Technischen Ausrüstung erfolgt
grundsätzlich durch die ausführende Firma Caverion bzw. durch deren Planungsbüro M+P Hanse, für die
Sonderbeleuchtung durch das Büro Bartenbach aus Aldrans, Tirol.
Mit der Revitalisierung soll mindestens der DGNB-Silberstandard erreicht werden, DGNB Goldstandard ist
angestrebt.
Die Abbruchgenehmigungen für den Abbruch des Bauteils Ost und den Abbruch des Vorfahrtbauwerks wurden
am 16.09.2015 erteilt. Die Baugenehmigung wurde am 18.11.2015 erteilt. Die Ausführungsplanung Architektur
und Technische Gebäudeausrüstung wird derzeit erarbeitet und ist im Jahr 2016 weitestgehend abgeschlossen.
Aus der Genehmigungsplanung ergibt sich eine Bruttogeschossfläche nach Revitalisierung von 105 500 m²
inkl. Tiefgarage. Das CCH verfügt dann über 43 flexibel nutzbare Veranstaltungsräume mit bis zu 13 270
Sitzplätzen im normalen Betrieb.
Die Eckpunkte der Machbarkeitsstudie sind:
— betriebliche Teilung des CCH in einen West-, einen Mittel- und einen Ostteil,
— die Besucherströme zu Veranstaltungen, die zur selben Zeit im CCH stattfinden, veranstaltungsbezogen
zu trennen und getrennte Wegeführungen für Besucher und Versorgung (Catering, Auf- und Abbau,
Wartungsarbeiten etc.) vorzusehen.
Auf Grundlage der vorliegenden Genehmigungsplanung sind im Wesentlichen folgende Maßnahmen
vorgesehen:
— Abbruch Bauteil Ost einschließlich Vorfahrtbauwerk,
— Neubau und Vergrößerung des Bauteil Ost mit großzügigen Aufenthaltszonen und einer gebäudehohen
Empfangshalle
— Entkernung Bauteil Mitte und Erneuerung und Modernisierung der Ausstattung und Anlagentechnik,
Errichtung einer neuen Gebäudeautomation mit einer Gebäudeleittechnik unter Berücksichtigung der hohen
Anforderungen der unterschiedlichen Nutzungsbereiche,
— Erfüllung hoher Behaglichkeitsanforderungen durch die Gebäudetechnik,
— Anpassungsmaßnahmen der technischen Gebäudeausrüstung im Bauteil West nach Erfordernis.
Bei dem zu vergebenden Auftrag handelt es sich im Wesentlichen um Erd-, Tiefbau- und Spezialtiefbauarbeiten
für die neue Tiefgaragenerschließung im Bereich der Tiergartenstraße. Der Auftrag umfasst u.a. Erdarbeiten,
die Herstellung von Bohrpfahlwänden und Winkelstützwänden und die Herstellung einer provisorischen Zufahrt
in die Tiefgarage des Bestandsgebäudes Hotel.
Wegen des angrenzenden Hotelbetriebes sind Grenzwerte für den Schall und die Übertragung von
Erschütterungen zwingend einzuhalten.
Für die notwendigen Umverlegungen von Versorgungsleitungen sind Leitungsgräben herzustellen und zu
verfüllen.
Die Leistungen sind im Zeitraum August 2016 bis Februar 2017 zu erbringen.
Postanschrift: Cottaer Straße 2
Ort: Dresden
Postleitzahl: 01159
Land: DEU
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