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Heute29/07/2026
Hilfsprogramme
Beschaffung einer Protonentherapieanlage
Das Universitätsklinikum Heidelberg beabsichtigt die Beschaffung einer medizinischen Einraum-Protonentherapieanlage. Um in jedem Fall die ideale Bestrahlungstherapieform anbieten zu können, verfügt die Abteilung Radioonkologie und Strahlentherapie über ein breites Gerätespektrum für die Teletherapie. Eingesetzt werden unterschiedliche C-Arm Beschleuniger, ein Cyberknife, ein Tomotherapiegerät und ein MR-Linac und außerdem eine Anlage für Protonen- und Schwerionentherapie. Im Rahmen der Sanierung der Kopfklinik soll ein Neubau mit vier Strahlenschutzbunkern entstehen, der als Ersatz- und Erweiterungsfläche für zu sanierende Bereiche dient. Im Sinne der Modernisierung und Anpassung der Modalitäten an den Behandlungsbedarf soll neben drei Linearbeschleunigern eine Protonentherapieanlage installiert werden. Hier wird dem gestiegenen Bedarf an Behandlungen von pädiatrischen Patienten mit Protonen Rechnung getragen. Durch die Inbetriebnahme des Neubaus für das KiTZ und dessen Bedeutung als CCC für kindliche Tumoren kommt der geplanten kompakten Protonenanlage eine weitere wichtige Bedeutung zu. Das Universitätsklinikum Heidelberg ist ein Haus der Maximalversorgung und bietet im Bereich Strahlentherapie Spezialbehandlungen auf höchstem Niveau an. International rangiert Heidelberg auf diesem Gebiet unter den besten Klinika der Welt. Vor diesem Hintergrund werden der Klinik Patienten mit besonders herausfordernden Behandlungsanfragen zugewiesen. Die Wahl des Gerätes orientiert sich somit an der neuesten Technik und den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
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