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Veröffentlicht18/04/2012
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Frist01/06/2012
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Vergeben24/07/2012
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Heute21/09/2026
Hilfsprogramme
D-Berlin: Wirtschaftsforschung
Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat in den vergangenen Jahren ein umfassendesRechenmodell zur Berechnung der kommunalen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte, diedurch den Einsatz dezentraler erneuerbare Energien-Technologien generiert werden, entwickelt. Vergleichbare Berechnungen zu den regionalökonomischen Effekten durch die Umsetzung vonEnergieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebereich gibt es bisher nicht. Lediglich für einzelne Bereicheliegen – insbesondere aus der Evaluation der Förderprogramme der KfW – Informationen und ausgewählteErgebnisse zu Beschäftigungseffekten und Steuereinnahmen vor. Diese weisen jedoch nicht die möglichen Wertschöpfungseffekte auf kommunaler und regionaler Ebene entlang der Wertschöpfungsketten aus.
Ziel dieses Vorhabens ist es deshalb, diese Forschungslücke zu schließen und den für die Umsetzung undAkzeptanz so wichtigen Zusammenhang zwischen energetischer Sanierungsmaßnahme und Wertschöpfungim Rahmen einer Studie näher zu beleuchten. Dabei soll die Logik des vom IÖW entwickelten Modells zurBerechnung der kommunalen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte durch erneuerbare Energien aufden Bereich der energetischen Gebäudesanierung übertragen werden. Um die Wertschöpfung im Bereichder energetischen Sanierung zu modellieren, sind zunächst die relevanten Wertschöpfungsketten abzubilden.Wie bei dem vorhandenen Wertschöpfungsmodell für die erneuerbaren Energien sollen als Ergebnis aufgrundder besonderen Anschaulichkeit und Eignung für die lokalen Akteure jeweils für die regional ansässigenUnternehmen und die Kommune die direkten Effekte (wie beispielsweise zusätzlicher Gewinn von Unternehmen und generierte Beschäftigung bzw. zusätzliche Gewerbe- und Lohnsteuereinnahmen) dargestellt werden. Zusätzlich zu den direkten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekten sollen außerdem die eingesparte Menge an Energie und die dadurch erzielten Kaufkraftgewinne ermittelt werden, da dies zu weiteren, indirekte Wertschöpfungseffekten in der Region führen kann.
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