Publications Office of the EU
Erkundung und Verifizierung der Ursachen des Versagens der Carola-Brücke mit Blick auf die Überprüfung und evtl. Überarbeitung von Regelwerken für Betonbrücken - Ausschreibungen der EU
DisplayCustomHeader
Procurement Detail Actions Portlet
OP Portal - Procurement - Details

Diese Seite enthält automatisch generierte Inhalte, um die Auffindbarkeit und Zugänglichkeit zu verbessern

- Weist auf CPV-Codes hin, die aus dem Text des Verfahrens abgeleitet wurden

Erkundung und Verifizierung der Ursachen des Versagens der Carola-Brücke mit Blick auf die Überprüfung und evtl. Überarbeitung von Regelwerken für Betonbrücken

  • Vergeben
    18/11/2024
  • Heute
    08/04/2026
Status
Vergeben
Art des Auftrags
Services
Neuausschreibung
No
Käufer
Bundesanstalt für Straßenwesen
Erfüllungsort
NUTS code: Mehrere Erfüllungsorte
Standort des Käufers
NUTS code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Wirtschaftszweig (Haupt-CPV)
73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Geschätzter Gesamtauftragswert (ohne MwSt.)
Nicht verfügbar
Endgültiger Gesamtauftragswert (ohne MwSt.)
336,134.44 EUR
Referenznummer der Ausschreibung
Z2c - FE 15.729/2024/HRB
Beschreibung

Herausforderung Die Carolabrücke ist eine der vier Brücken über die Elbe in der Dresdner Innenstadt. Sie verbindet die Altstadt mit dem südlichen Teil der Inneren Neustadt. In der Nacht zum 11.09.2024 sind Teile des westlichen Überbaus C der Carolabrücke eingestürzt, der eine zweigleisige Straßenbahntrasse überführte. Bei der Carolabrücke handelt es sich um ein Bauwerk in Spannbetonbauweise, das Jahr 1971 fertiggestellt wurde. Es handelt sich um die bislang einzige Spannbetonbrücke in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die im Betrieb in Teilen eingestürzt ist. Nun gilt es die Ursachen des Einsturzes genau zu analysieren, um aus dem Ereignis zu lernen und die entsprechenden Rückschlüsse für ähnliche Bauwerke im deutschen Straßennetz ableiten zu können. Die Beurteilung der Restlebensdauer der alternde Verkehrsinfrastruktur in Deutschland und dabei besonders die der Brückenbauwerke ist eine zentrale Herausforderung für alle Infrastrukturverantwortlichen unabhängig von der Bauwerksnutzung (z.B. Straße, Schiene) oder der Zuständigkeiten (z.B. Bund, Länder, Kommunen). Viele Bauwerke sind in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zu ertüchtigen oder zu erneuern. Gleichzeitig ist es zur Aufrechterhaltung des Verkehrsnetzes unerlässlich, dass viele ältere Bauwerke noch über viele Jahre sicher weiterbetrieben werden können. Daher ist es von sehr großer Bedeutung, die Einsturzsachen möglichst genau und umfassend zu analysieren und die Erkenntnisse hieraus für die Infrastrukturbetreiber verfügbar zu machen. Ziel und Nutzen Ziel des Projektes ist es, die Ursachen des Einsturzes der Carolabrücke in Dresden zu untersuchen und durch die Analyse der Schädigungs- und Werkzusammenhänge, verbunden mit dem Aufbereiten der daraus gewonnenen Erkenntnisse, Hinweise zum Umgang mit ggf. vorhandenen Bauwerken mit vergleichbaren Randbedingungen im deutschen Verkehrsnetz abzuleiten. Die Untersuchungen sollen alle relevanten Bereiche (u.a. Statik, Werkstofftechnologie (Beton und Stahl)) adressieren. Hierbei geht es im Besonderen auch darum, dass Ankündigungsverhalten zu verifizieren und die Erkenntnisse aus Nachrechnung und Begutachtung zusammenzuführen.

Einreichungsmethode
Nicht verfügbar
Form, in der die Angebote einzureichen sind
Nicht verfügbar
Informationen über einen öffentlichen Auftrag, eine Rahmenvereinbarung oder ein dynamisches Beschaffungssystem
Nicht verfügbar
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Datum)
Nicht verfügbar
Vergabemethode
Preis - siehe Teilnahmebedingungen
Geschätzter Wert
Nicht verfügbar
Endgültiger Auftragswert
336,134.44 EUR
Auftragsvergabe
Offizielle Bezeichnung: MKP GmbH
Postanschrift:
Ort: Dresden
Postleitzahl: 01069
Land:
Vorinformation
Auftrag
Vergabe
Footnote - legal notice

Der auf dieser Seite veröffentlichte Inhalt ist ausschließlich als zusätzliche Informationsquelle gedacht und entfaltet keinerlei Rechtswirkung. Die Organe der Union übernehmen keine Haftung für seinen Inhalt. Die amtlichen Fassungen der jeweiligen Ausschreibungsbekanntmachungen sind in der Ergänzung zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und in TED verfügbar. Diese amtlichen Texte sind über die Links auf dieser Seite unmittelbar zugänglich. Weitere Informationen sind der Bekanntmachung über die Erklärbarkeit und Haftung des öffentlichen Auftragswesens zu entnehmen.