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Frist27/04/2011
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Heute01/09/2026
Hilfsprogramme
D-Berlin: Dienstleistungen von Architekturbüros
Nichtoffener, anonymer Wettbewerb nach den RPW 2008 mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren zur Auswahl von 20 bis 25 Teilnehmern. Ziel des Wettbewerbs ist es einen Architekten auszuwählen und für die weitere Bearbeitung einen geeigneten Vorentwurf zu erhalten.
Die Verfahrenssprache für den Wettbewerb ist Deutsch.
Das um 1930 in Berlin erbaute und um 1960 nach Kriegszerstörungen wieder errichtete sogenannte Deutschlandhaus an der Ecke Stresemannstraße/Anhalterstraße soll saniert und umgebaut werden, um eine Nutzungsmischung aus Ausstellung und Büroetagen aufnehmen zu können. Das Deutschlandhaus ist in die Denkmalliste eingetragen. Die Belange des Denkmalschutzes sind zu berücksichtigen.
Das Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ soll mit einer Nutzfläche von ca. 3 300 m² im Erdgeschoss bis 2. Obergeschoss untergebracht werden.
Der Schwerpunkt der Dauerausstellung liegt auf der Darstellung von Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration im 20. Jahrhundert. Daneben sind Räume für Wechselausstellungen, Veranstaltungen und ein Dokumentationszentrum vorgesehen.
Weiter sollen Büros mit einer Nutzfläche von ca. 2 400 m² in den oberen Etagen ab dem 3. Obergeschoss untergebracht werden. Ein detailliertes Raumprogramm liegt vor.
Gleichzeitig soll die dringend erforderliche Grundinstandsetzung des Gebäudes erfolgen.
Die Kostenobergrenze liegt für die KG 300-500 bei rund 25 000 000 EUR.
Im Rahmen des Realisierungswettbewerbs sind Konzepte für die gestalterisch und funktional hochwertige Unterbringung der Ausstellung der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ sowie für ein Regelgeschoss Büronutzung innerhalb des Deutschlandhauses zu entwickeln.
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