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Anpassung der IT-Sicherheit für den GefStd FüSysLuSK GIADS im Anteil KOFA - EU-udbud
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Anpassung der IT-Sicherheit für den GefStd FüSysLuSK GIADS im Anteil KOFA

  • Tildelt
    24/12/2024
  • I dag
    17/01/2026
Status
Tildelt
Kontrakttype
Services
Genstand for fornyelse
No
Indkøber
Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Udførelsessted
NUTS code: Flere udførelsessteder
Indkøbers beliggenhed
NUTS code: DEB11 Koblenz, Kreisfreie Stadt
Sektor (hoved-CPV)
72000000 It-tjenester: rådgivning, programmeludvikling, internet og support
Samlet anslået kontraktværdi (ekskl. moms)
Ikke til rådighed
Samlet endelig kontraktværdi (ekskl. moms)
Ikke til rådighed
Referencenummer for tilbuddet
Q/I2AT/PA998/KA451
Beskrivelse

Das Gefechtsstand Führungssystem Luftstreitkräfte GERMAN IMPROVED AIR DEFENCE SYSTEM, stationär (GefStd FüSys LuSK GIADS stnr), dient der militärischen Überwachung des Luftraums über Deutschland und angrenzenden Gebieten. Dabei besteht das System aus zwei Komponenten: Dem Führungswaffeneinsatzsystem (FüWES) German Improved Air Defense System (GIADS) und der Kontroll- und Flugabfertigungsanlage (KOFA) als Kommunikationssystem. Mithilfe von GIADS werden die von Radargeräten (militärisch und zivil) gelieferten Informationen über Flugobjekte aufbereitet und grafisch dargestellt. Diese militärische Luftlagedarstellung wird automatisch durch die Einbeziehung der zivilen Flugsicherungsdaten (z.B. Luftlage Eurocontrol, Flugpläne) ergänzt. Die erkannten Objekte werden nach modernsten Methoden identifiziert, womit sich insgesamt aus den aufbereiteten Informationen eine ständig aktuelle Luftlage ergibt. Damit trägt das System zur erhöhten Sicherheit im deutschen Luftraum bei. Weiterhin wird GIADS für die Führung des militärischen Luftverkehrs verwendet. Die KOFA ist dabei integraler Bestandteil des GefStd FüSys LuSK GIADS stnr und ermöglicht die gesamte Kommunikation mit allen an diesem Prozess beteiligten militärischen und zivilen Stellen. Dies ist für die Führung und Koordination des militärischen Luftverkehrs und ggf. der Koordination des zivilen Luftverkehrs notwendig. Die KOFA dient der Sicherstellung der gesamten Kommunikation zwischen den militärischen Fluglotsen als Operator und den zu führenden Flugzeugen. Zusätzlich wird die Koordination zwischen einzelnen Flugverkehrskontrollstellen sichergestellt. Die gesamte Kommunikation wird revisionssicher aufgezeichnet, um den Ablauf von Flugunfällen im Nachgang rekonstruieren zu können. Im Detail ermöglicht die KOFA dem Operateur das zeitgleiche Führen von mehreren Gesprächen und Konferenzen über diverse Kanäle der Telefonie und des Funks nicht nur mit zivilen und militärischen Flugzeugen, sondern auch zeitgleich untereinander mit den einzelnen Radarstationen und Flugsicherungszentren der Luftwaffe (bspw. Erndtebrück) und der zivilen Flugsicherung (bspw. Bremen, Lagen, München). Im Falle des Verlustes des Kontakts zu einem Flugzeug, einer Abweichung von vorgegebenen Flugrouten oder bei Eintreten von nicht identifizierten Flugobjekten in den deutschen Luftraum, besteht zur Gefahrenabwehr die Möglichkeit der Verbindungsaufnahme sowie der Einsatzsteuerung der deutschen Alarmrotten. Grundlage der vorgenannten Fähigkeiten ist u.a. das KOFA-WAN, ein Datentransportnetz, über das alle KOFA-Systeme Daten austauschen. Das KOFA-WAN ist an seinen jeweiligen Systemgrenzen gem. den Vorgaben der Informationssicherheit als zentrale Dienstvorschrift des Bundesministeriums für Verteidigung (InfoSchh; zDv A-960/1, BMVg CIT II 2, seit 05.03.2019) abzusichern. Die derzeitige Ausprägung dieser Absicherung ist nicht mehr vorschriftenkonform, sodass hier zwingend nachzubessern ist. Gleiches gilt für die Protokollierung, die nicht mehr den Anforderungen der InfoSichh entspricht. Bisher stand die Überwachung der technischen Vorgänge in einem IT-System im Fokus, um auf Fehler reagieren und diese analysieren zu können. Dieser Fokus ist durch die Vorschriften zur InfoSichh massiv erweitert worden, sodass hier Nachbesserungsbedarf aufgekommen ist. Ohne die hier umzusetzenden Maßnahmen wird es ab 2024 nicht mehr möglich sein eine Akkreditierung und damit in der Folge die betriebliche Freigabe des Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABw) zum Eingriff in den Luftraum zu erhalten. Eine Kommunikation aus dem Control and Report Center (CRC) heraus wäre nicht mehr möglich. Das KOFA-WAN ist zwingende Grundlage für die Umsetzung der Obsoleszenzbeseitigung der CRC.

Indsendelsesmetode
Ikke til rådighed
Tilbud kan afgives
Ikke til rådighed
Oplysninger om en offentlig kontrakt, en rammeaftale eller et dynamisk indkøbssystem
Ikke til rådighed
Fremgangsmåden ved åbning af tilbud (dato)
Ikke til rådighed
Tildelingsmetode
Preis
Anslået værdi
Ikke til rådighed
Endelig kontraktværdi
Ikke til rådighed
Tildeling af kontrakten
Officiel betegnelse: Frequentis Deutschland GmbH
Postadresse:
By: Langen
Postnummer: 63225
Land:
Forudgående oplysninger
Kontrakt
Tildeling
Footnote - legal notice

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