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Публикувано23/12/2024
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Срок25/04/2025
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Днес31/05/2026
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122024_KHA
Das Hafenareal in Kassel profitiert hinsichtlich seiner Nutzungsmöglichkeiten bislang weder von seiner Nähe zur Fulda und der stadträumlich interessanten Hafensituation noch von der landschaftlichen Umgebung. Zur Aktivierung der Potenziale für eine Neuentwicklung und Revitalisierung des Hafenareals besteht erheblicher städtebaulicher Handlungsbedarf. Das Hafenareal besitzt wegen dominanter gewerblicher und großflächiger Nutzungen und Gebäudestrukturen gegenwärtig keine stadträumlich wirksame Attraktivität und Ausstrahlung. Die kaum vorhandene Zugänglichkeit zum Hafen und zur Fulda verstärken dies. Erfreulicherweise bekunden die im Wettbewerbsgebiet gelegenen großen Grundstückseigentümer Veränderungswillen hinsichtlich Nutzung und baulicher Entwicklung auf ihren Grundstücken. Durch den Wettbewerb soll diese Entwicklungsbereitschaft eine qualifizierte Basis erhalten. Das Wettbewerbsgebiet hat eine Größe von ca. 11,0 ha. Davon sind als Ideenteil ca. 1,7 ha private Grünfläche mit integrierten nautischen Nutzungen zu gestalten. Ziel des Realisierungswettbewerbs ist die Entwicklung eines städtebaulich dichten Quartiers und dessen zukunftsfähige Erschließung unter Berücksichtigung rahmengebender Belange wie z. B. des Denkmalschutzes oder Klimaschutz- und Klimaanpassungserfordernissen. Das 2-stufige Verfahren dient der Kommunikation und dem Austausch zwischen unterschiedlichen Experten, der Eigentümerschaft, der Bürgerschaft und möglichen Investoren. Dadurch soll auch der Eigentümerschaft ohne Planerwissen verdeutlicht werden, welche positiven Entwicklungen im Städtebau sowie im Hochbau an diesem Standort möglich sind. Mit dem Wettbewerb sollen Lösungen entwickelt werden, die der Erwartungshaltung auf unterschiedlichen Akteursebenen (Stadt und Eigentümer) gerecht werden. Der Wettbewerb soll zudem eine verbindliche Kooperationsbasis zwischen Stadt und Eigentümerschaft schaffen, damit diese sich verlässlich und maßgeblich an der Entwicklung des Gebiets beteiligen kann. Mit einer qualifizierten Entwicklung des Hafenareals soll zudem die bereits begonnene Transformation des benachbarten "Koop-Quartiers" unterstützt und die hier im Werden befindliche Aufwertung des Quartiers auch auf den Bereich rund um das Hafenbecken fortgeführt werden. Durch das Verfahren entsteht also die Grundlage für eine künftige mögliche Bebauung, die durch das sich nahtlos anschließende Bauleitplanverfahren planungsrechtlich gesichert werden soll. Diese Bauleitplanung sowie ein Gestaltungshandbuch sind das Auftragsversprechen, dass sich durch den offenen städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb und das nachgeschaltete Verhandlungsverfahren ergibt.
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y3W5H60
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